Wie ZDnet Australia berichtet, hat Linus Torvalds, Vater des Linux-Kernels, lobende Worte für Microsofts Vorhaben, einige ihrer bislang geschlossenen Technologien für die OpenSource-Gemeinde zu öffnen.
“Ich mache oft Witze über Microsoft, und ja, ich denke sie machen zur Zeit viele blöden Sachen, aber ich denke, dies war ein richtiger Schritt in die richtige Richtung”, so Torvalds.
Weiter zitiert ZDnet: “Hätte es mehr sein sollen? Sicher. Aber zollen wir ihnen Anerkennung dafür, dass sie anscheinend wenigstens etwas öffnen, selbst wenn es teilweise durch die EU-Verfügungen erzwungen wurde.”
Torvalds bezieht damit in der Diskussion um die neue Microsoft Strategie eine gemäßigtere Stellung: “Bedeutet das, die Leute sollten ihnen vertrauen und sie lieben? Nein. Aber ich sehe auch keinen Grund, sie für etwas zu verdammen, das letztendlich eindeutig eine schrittweise Verbesserung darstellt.”
Microsoft hatte erst vor ein paar Tagen angekündigt, einige bislang verschlossene Schnittstellen und (Kommunikations-)Protokolle für Programmierer offen zu legen. Dabei involvierte Patente bleiben jedoch in der Hand des Softwareriesen, der in diesen Fällen Lizenzen zu niedrigen Preisen vergeben wird.




