Das Open-Source-Prinzip lässt sich manchmal auch in einfachen Zahlen veranschaulichen: So würdigt das KDE-Projekt jetzt den millionsten Codebeitrag, der am Montag Eingang in das Subversion-Repository des Projekts fand.
Der Codeschnipsel kommt vom Entwickler Kevin Ottens, der einen Beitrag für das PIM-Framework Akonadi eincheckte. Für Cornelius Schumacher, Präsident des KDE e.V., ist das Ereignis beispielhaft für den Open-Source-Entwicklungsprozess: “Es ist das Resultat jahrelanger harter Arbeit eines riesigen, heterogenen und talentierten Teams, das sich über die ganze Welt verstreut.”
Schumacher stellt zudem fest, dass sich die Entwicklungsarbeit an KDE beschleunigt habe. Lagen zwischen dem 500.000-sten und dem 750.000-sten Codebeitrag noch 23 Monaten, schrumpfte der Abstand zur Million auf 19 Monate. “Durchschnittlich haben in den vergangenen drei Jahren monatlich mehr als zwanzig neue Entwickler zum ersten Mal Code eingecheckt.”
Das Subversion-Repository betrachtet das KDE-Projekt allerdings als Auslaufmodell. Zukünftig wird im KDE-Projekt wohl GIT als verteiltes Versionsverwaltungssystem zum Einsatz kommen.





