Der Internet Explorer verliert dank Firefox laufend Nutzer. Jetzt setzt Google noch einen drauf und beendet offiziell den Support für den Internet Explorer 6.
Laut den aktuellen Statistiken von Net Applications lag der Marktanteil des Internet Explorers im Dezember 2008 zum ersten Mal unter 70 Prozent und beträgt nur noch rund 68 Prozent. Firefox benutzen rund 21 Prozent aller Internet-Surfer, Safaris Marktanteil liegt bei geschätzten 8 Prozent.
Damit fällt der Internet Explorer gegenüber dem Vormonat um rund zwei Prozentpunkte. Noch vor einem Jahr besaß Microsofts Standardbrowser über 80 Prozent vom Browsermarkt. Gründe für den Rückgang gibt es mehrere: So können sich viele Benutzer nicht mit den neuen IE-Versionen anfreunden, zudem tauchen immer wieder Sicherheitslücken im MS-Browser auf. Auch im OS-Markt hat Microsoft ein paar Promille verloren. Windows nutzen zurzeit schätzungsweise 89 Prozent aller Computeranwender (65 % davon Windows XP), vor einem Jahr waren es noch über 92 Prozent, Gewinner ist hier Apples Mac OS X, welches erstmals auf 10 Prozent kommt (6,5 Prozent im Vorjahr). Linux hat sich laut der Net-Application-Statistik von 0,45 Prozent auf 0,85 Prozent verbessert.
Auch in den nächsten Monaten dürfte der Marktanteil von Microsofts Browser nochmals deutlich zurückgehen, nachdem Google angekündigt hat, den sieben jahre alten Internet Explorer 6 nicht mehr länger offiziell zu unterstützen. Google legt den IE6-Nutzern den Einsatz von Firefox oder von Google-Chrome nahe. Erfahrungsgemäß wechseln in einem solchen Fall mehr als die Hälfte der IE-Nutzer zum freien Firefox, anstatt ein Update des MS-Browsers vorzunehmen.






Wer braucht den IE heutzutage wirklich noch? Der IE ist relativ unsicher, Sicherheitslöcher werden erst nach einer halben (oder ganzen) Ewigkeit gestopft und ausserdem hält sich der IE nicht einmal an allgemeine Webstandarts, etc. Die Liste kann man noch beliebig fortführen.
Mozilla-Firefox, Opera, Flock, Seamonkey, etc. können alle viel mehr, als das schrottige IE aus dem Haus Kleinweich.
Für Privatanwender wird das stimmen.
Im beruflichen Umfeld wird man in den nächsten 20 Jahren aber fast ausschließlich mit IE zu tun haben, zumindest bei den meisten mittleren bis größeren Firmen, die einen Unternehmensdesktop definiert haben.
Warum? Weil es Millionen von Anwendungen gibt, die mit den MS-FrickelFrackel-Office-Tools & Col geschrieben sind und die nur mit IE zusammen funktionieren. Dafür sorgt der Ballmer schon.
Funktionale Defizite des IE spielen im Unternehmensumfeld fast keine Rolle.