Der Entwickler und Namensgeber des Filesystems ReiserFS, Hans Reiser, plant laut einem Interview mit dem Branchendienst Wired den Verkauf seiner Firma Namesys. Der in den USA lebende Reiser steht unter dem Verdacht, seine Ehefrau Nina Reiser ermordet zu haben (siehe frühere Meldung).
Nun braucht Reiser nach eigenen Angaben im Wired-Interview Bares, um die Anwaltskosten für das laufende Verfahren decken zu können. Namesys ist mit der Entwicklung des Linux-Dateisystems betraut. Einige Mitglieder der ReiserFS-Community machen sich nun Gedanken, ob es sinnvoll sein könnte, die Firma gemeinsam zu kaufen.





Es könnte durchaus sinnvoll sein für Linux wichtige Teile, wie reiserfs aus der Firma zu übernehmen, ggf die Firma zu übernehmen. Die Zukunft von Herrn Reiser ist schließlich ungewiß. Vielleicht könnten Features von reiserfs dann auch in ext4 eingearbeitet werden.
Welches Linux meinst du? SuSE? Redhat? Ubuntu? Vielleicht das Kernel Entwicklerteam, die sind IMHO am meisten LINUX.
Abgesehen davon das Namesys meinseswissens nach nicht mehr als ReiserFS entwickelt, sollte ReiserFS unter der GPL liegen. Ich denke nicht das hier jemand Rechte kaufen müsste um die Weiterentwicklung zu sichern. Nur die Markenrechte wären da interessant.
Mein Tipp: Novell/SuSE wirds kaufen und genügend Druck machen das Reiser doch noch in dem Kernel Maintree kommt.
ReiserFS (Version 3) ist doch im Maintree! Damit haben sich die Jungs bei Namesys richtig unbeliebt gemacht: Erst haben sie gedrängelt, das es rein kommt und dann gesagt “Noe, wir machen jetzt Version 4, zum Bugfixen in ReiserFS 3 haben wir keine Zeit mehr” und die anderen Entwickler alleine mit dem Reiser-Code sitzen lassen. Das die nach so einer Erfahrung zögern, sich nochmal ein ReiserFS an die Beine zu binden, kann ich nachvollziehen. Schade, ReiserFS 4 hat ein Paar richtig nette Ideen, mal sehen wann die in einem besser akzeptieren Filesystem Einzug finden werden. Mit ein wenig Glück sind bis… Mehr »
Mich beschleicht immer noch der Verdacht das dem Hans da jemand etwas anhängt.
In einem Land wo der CIA mehr als ein Jahrzehnt mit aller Gewalt die Einführung des DECT Sandarts verhindert hat. Da muß es doch ein Alptraum für diese Spitzel sein wenn ein ReiserFS 4 als Open Source kommt wo jeder problemlos seine Daten crypten kann.
Mir kommt das etwas komisch vor ein Mord ohne Leiche und das ausgerechnet kurz vor der Fertigstellung von RFS4 ?
Ich bin kein Verschwörungtheoretiker aber das ist mit zu viel Zufall.
Gruß
Micha
Das läßt sich nicht ganz von der Hand weisen. Ich finde es generell mehr als merkwürdig, daß man jemanden wegen Mord anklagen kann OHNE nachweisliches Opfer, bzw. dessen Fehlen.
Muß ReiserFS denn nun wirklich sein? Die Distributoren springen reihenweise davon ab und nehmen dann lieber was aus der ext-Reihe oder JFS oder XFS. Ich sehe keinen echten Grund für Reiser. Vielleicht irre ich mich ja auch (bin nicht grad der größte Linux-Crack) und jemand mit mehr Ahnung kann mal sagen, was FÜR ReiserFS spricht.