HP schluckt Palm

HP schluckt Palm

Schlussverkauf

Hewlett-Packard übernimmt den angeschlagenen Handheld-Pionier und Handy-Hersteller Palm.

Palm und damit auch das Linux-Betriebssystem Web OS gehen an Hewlett-Packard. Für insgesamt 1,2 Milliarden US-Dollar oder 5,70 US-Dollar pro Aktie wechselt Palm den Besitzer. Die Transaktion soll bis Ende Juli angeschlossen sein. Der Konzern legt nach eigener Aussage großen Wert auf das von Palm entwickelte Web OS, ein Linux für mobile Geräte, das HP als “beispiellos” bezeichnet. Von dem Betriebssystem verspricht HP sich Wettbewerbsvorteile im umkämpften Mobilmarkt und zählt “echtes Multitasking” und “Informationsaustausch zwischen den Applikationen” zu den vielversprechenden Features. Palm hat mit den Smartphones Palm Pre und Pixi zwei Geräte mit Web OS am Markt. HP ist mit I-Paq-Smartphones vertreten, die auf Microsofts Handy-Betriebssystem Windows Mobile basieren.

HP will nach eigener Aussage seine Größe und Finanzkraft mit der neu erworbenen Technologie zusammentun und “aggressiver” mitmischen. Jon Rubinstein, der CEO von Palm, soll im Unternehmen bleiben.

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