Bislang hielt das OpenWRT-Projekt die Position als wichtigster Linux-Firmware-Lieferant für WLAN-Router inne. Im Vergleich zu der Version, die bereits vorinstalliert mit den Geräten kommt, bietet OpenWRT mehr Flexibilität und die Unterstütung einer breiten Community. Nachdem sich der OpenWRT-Entwickler Waldemar Brodkorb jedoch einen Disput mit seinen Entwickler-Kollegen lieferte, kündigte er an, einen Fork zu starten.
Sein neues Projekt firmiert jetzt unter dem Namen FreeWRT, die Homepage steht seit kurzem online. Die Entwickler, vor allem Waldemar selbst, zusammen mit Thorsten Glaser, haben auch bereits einen ersten Snapshot erstellt, den Interessierte herunterladen und auf ihrem Gerät installieren können. Er basiert auf der aktuellen OpenWRT-Entwickler-Version Kamikaze. FreeWRT befindet sich momentan noch im Beta-Status und unterstützt noch nicht alle in der Roadmap angepeilten Router. Version 1.0 der Firmware, deren Release in drei Monaten angepeilt wird, funktioniert dann mit allen festgelegten. Code des OpenWRT-Projekts soll auch in FreeWRT Einzug erhalten, wenn die Programmierer es für nötig und sinnvoll erachten.
Alle Projektmitglieder arbeiten schon intensiv an FreeWRT, ein offizielles Kickoff-Meeting findet aber erst Ende dieser Woche im Rahmen der Froscon statt.





