Das Fedoraprojekt veröffentlichte auf seiner Homepage ein Interview mit dem Dateisystem-Entwickler Eric Sandeen. Eric spricht dabei über die aktuelle Entwicklung von Ext4 und inwieweit Ext4 fester Bestandteil von Fedora 9 wird.
So viel sei schon vorweggenommen: Das Standarddateisystem von Fedora 9 bleibt weiterhin Ext3. Ext4 wartet aber mit zahlreichen neuen Features und einem Performanceschub auf, der einen Einsatz naheliegt. Zudem ist das Dateisystem mit Ext3 weitgehend kompatibel: Für den Umstieg genügt es, beim Mounten die passende Option anzugeben.
Laut Sandeen liegt der größte Vorteil von Ext4 bei der spürbar besseren Performance durch Extents. Zudem leitet das Dateisystem eine neue Epoche bei den Dateisystem- und Dateigrößen ein. So soll Ext4 Dateisysteme von bis zu 1024 PByte erlauben (Ext3 unterstützt maximal 16 TByte), die maximale Dateigröße erhöht sich von 2 TByte auf 16 TByte (bei einer Blockgröße von 4k). Das komplette Interview finden Sie auf der Fedora-Homepage. [1].





