Die Document Foundation hat offiziell ihr Engineering Steering Committee (ESC) besetzt, das die technische Entwicklung von Libre Office leiten soll.
Nach dem Membership Committee hat das Office-Projekt damit sein zweites formales Gremium ins Leben gerufen. Die Mitglieder rekrutieren sich aus jenen Entwicklern, die bereits an den ersten Libre-Office-Version maßgeblich beteiligt waren. Die meisten haben früher auch an Open Office mitgearbeitet.
Die zehn Mitglieder sind Michael Meeks und Petr Mladek von Novell/Suse, Caolan McNamara und David Tardon von Red Hat, Björn Michaelsen von Canonical, Michael Natterer von Lanedo, Rene Engelhard von Debian sowie Andras Timar vom Lokalisierungsteam und die unabhängigen Entwickler Norbert Thiebaud and Rainer Bielefeld.
Das Engineering Steering Committee beobachtet und koordiniert die Softwareentwicklung und bewertet, inwiefern die Release-Planung eingehalten wird. Zu diesem Zweck gibt es in der Regel einmal wöchentlich eine Telefonkonferenz, zu der auch andere Entwickler sowie Fachleute zu den diskutierten Themen eingeladen sind.
Die Document Foundation möchte sich mit eigenen Gremien unabhängig von den einzelnen beteiligten Sponsoren selbst verwalten und damit einen anderen Weg einschlagen als damals bei Open Office, das von Sun dominiert war.





