Kommerzielle Lernsoftware stellt für viele Entwicklungs- oder Schwellenländer einen oft unbezahlbaren Luxus dar. Hier liegt auch eine der Chance für die Verbreitung freier Software. Auf der CeBIT 2007 in Hannover zeigt das Projekt OpenLAB aus Südafrika, wie eine Sammlung von wichtigen Tools für den Bildungsalltag aussehen kann.
In einem aus vier CDs bestehenden Paket bündlt das hinter dem Projekt stehende Unternehmen OpenLab International (Pty) Ltd sowohl klassische Anwendungssoftware, wie das freie Büropaket OpenOffice, den Webeditor NVU oder Multimedia-Software, aber auch eine Sammlung von freien Geschichten im HTML-Format oder Community-Tools, wie Portal-Programme.
Obwohl sich die Komponenten des Projektes stark an der Bildung orientieren, sieht OpenLab den Einsatz nicht auf diese beschränkt: Jede Gruppe innerhalb der Gesellschaft kann die Chance nutzen, sich auf Basis des Projekts zu organisieren. Wer sich vor Ort einen Eindruck von der Arbeit verschaffen will, spart sich bis zum 21. März das Ticket an die Südspitze von Afrika: Ein Zugticket nach Hannover und der Gang in Halle 4, Stand B54 (Gemeinschaftsstand Südafrika) tun es auch. Dort steht ein Demopoint von OpenLab. Angesichts des nun einsetzenden, CeBIT-üblichen Regens sowie fallender Temperaturen erscheint eine Reise auf die Südhalbkugel jedoch ungleich verlockender.




