Canonical, der kommerzielle Sponsor von Ubuntu, wird Mitglied in der Linux-Foundation. Das ist nur insofern eine Überraschung, als dass der Zeitpunkt recht spät kommt. Aber obwohl Canonical/Ubuntu der Stiftung bisher nicht als offizielles Mitglied angehörten, sitzen Ubuntu-Entwickler bereits in zahlreichen Arbeitsgruppen wie etwa der Linux Standard Base, den Desktop-Architektur- und Backporting-Gruppen. Canonical möchte nun sowohl die kommerzielle als auch die Community-Version von Ubuntu offiziell in der Stiftung repräsentieren.
Matt Zimmerman, der Chefentwickler (CTO) von Ubuntu, betrachtet die Popularisierung des freien Betriebssystems als eine Hauptaufgabe der Linux-Foundation: “Die Linux-Foundation besitzt eine kritische, nicht-kommerzielle Funktion in der weltweiten Anwendung und Popularisierung von Linux. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, um den Einzug von Linux in sämtliche Bereiche der Computernutzung fortzusetzen.”
Jim Zemlin, der Geschäftsführer der Linux-Foundation begrüßte den Schritt ebenfalls: “Matt und sein Team haben eine aufregende Distribution entwickelt, und mit ihr die Welt im Sturm erobert. Sie fördern die Kooperation zwischen Industrie und Community seit Jahren.”




