Blocker-Bug hält Entwickler am Mozilla Summit fest

Blocker-Bug hält Entwickler am Mozilla Summit fest

Beim diesjährigen Mozilla Summit in Whistler (Kanada) hielt ein größerer Felssturz, der am 30. Juli die Strecke Whistler-Vancouver blockierte, die Firefox- und Thunderbird-Entwickler fest. Durch Glück im Unglück kamen keine Personen zu Schaden, die Rettungsarbeiten dauern noch an.

Bei der einen schlechten Nachricht blieb es nicht: Am 1. August fuhr zudem frühmorgens ein LKW in die lokale Trafostation, so dass von 6 bis 14 Uhr die Stadt nur noch per Notstrom versorgt wurde. Pech für alle, die gerade ihr Notebook für die Rückreise aufladen wollten. Einige Vorträge wurden Kurzerhand ins Freie verlegt, weil man in den Konferenzräumen keine Fenster öffnen kann und mangels Air-Conditioning kaum noch Luft war.

Die meisten Entwickler nahmen die Ereignisse gelassen und versuchten das Problem auf traditionelle Weise zu lösen, wie Slashdot.org berichtet. So legte David Ascher kurzerhand einen Blocker Bug in Bugzilla an, worauf kurze Zeit später erste Details zum Crash und mögliche Workarounds erschienen, zum Beispiel einen Proxy Tunnel zu bauen. Auch waren sich die Entwickler nicht einig, ob der Bug Whistler-Spezifisch sei oder alle OS-Versionen betreffe.

Bis zum Abend fanden sich dann bereits erste Tester, die erflogreich am Flughafen von Vancouver ankamen und somit die Funktion des Workarounds bestätigen konnten.

Microsoft-Fluch?
Für die meisten externen Kommentatoren ist der Zusammenhang zwischen dem Unglück und der Konferenz klar: Whistler ist der ehemalige Codename für Windows XP und ein beliebter Ferienort von Bill Gates. Zudem heißt die berühmteste Kneipe im Ort “Longhorn”. Zu viel schlechtes Omen für eine FSF-Konferenz. Für das nächste Mozilla Summit erhoffen sich die Teilnehmer deshalb mindestens einen Ort mit etwas mehr Redundanz.

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