Annie steht für Animation und der Annie Award ist sozusagen der Oskar unter den Auszeichnungen der Animationsbranche. Dabei wählt die “International Animated Film Society” jedes Jahr den besten abendfüllenden animierten Film aus, prämiert aber auch Kurzfilme, Werbespots und Firmen, die Animationen produzieren, wie etwa Pixar oder Dreamworks.
Zu den Ausgezeichneten gehörten in der Vergangenheit etwa “Shrek”, “Wallace & Gromit” und “Findet Nemo”. Was hat das ganze mit Linux zu tun? Die Jury vergibt auch Preise an Menschen, die sich besondere Verdienste in der Animationsbranche erworben haben. In diesem Jahr geht der Preis für “Special Achievement” (Besondere Verdienste) an Edwin R. Leonard. Die Jury ehrt damit speziell sein Engagement für den Einsatz von Linux in der Filmanimation und beim Entwicklen von Spielen.
Leonard führte vor ein paar Jahren Red-Hat-Linux in der Animationsindustrie ein – mit großem Erfolg. Das scheint nicht seine schlechteste Entscheidung gewesen zu sein: Mittlerweile arbeitet er als Chief Technology Officer (CTO) für Dreamworks. Zum Einsatz von Linux im professionellen Animationsbereich hatte übrigens auch das Linux-Magazin 11/2005 einen Schwerpunkt. Ein interessanter Artikel lässt sich hier nachlesen.





