“Jeden Tag fragen mindestens fünf Leute, wann Amarok 2 fertig ist und wann es leicht zu installieren sein wird.”, schreibt Amarok-Entwickler Harald Sitter in seinem Blog und kündigt zugleich das Projekt Neon an. In dessen Rahmen stellen die Entwickler des freien Musikabspielers jeweils Pakete von der aktuellen Amarok-Entwicklerversion zur Verfügung, die auch einen Eintrag im Startmenü des Desktops anlegen. Die Amarok-2-Version läuft noch instabil, lässt sich aber einfach installieren und bietet so auch Linux-Einsteigern die Möglichkeit, ein Auge auf den neuen Musik-Player zu werfen.
Momentan gibt es lediglich Pakete für Kubuntu bzw. Ubuntu, aber auch RPMs für Opensuse stehen in den Startlöchern. Unter Kubuntu ergänzt man zunächst mit Root-Rechten die Datei “/etc/apt/sources.list” um das Repository “deb http://ppa.launchpad.net/project-neon/ubuntu hardy main”, aktualisiert über “sudo apt-get update” die Paketliste und installiert Amarok 2 über “sudo apt-get install amarok-nightly”. Je nach vorhandener Paketauswahl zieht der Aufruf noch einen Rattenschwanz an zusätzlich zu installierenden Paketen nach sich. Starten lässt sich die Software dann über [Alt-F2] und “amarok-nightly”.
Da sämtliche Dateien der Amarok-2-Pakete in speziellen Verzeichnissen landen, ist auch der Betrieb in Produktiv-Systemen nach Aussage des Projekts unbedenklich. Das hat ein eigenes Neon-Wiki angelegt. Dort befindet sich nicht nur die Anleitung für die Kubuntu-Installation, auch auf die Pakete für andere Distributionen stößt man in Zukunft.





