Gestern hat Acer in München ihre neue Laptop-Linie präsentiert. Vorab gab sich Intel die Ehre, deren neue Montevina-Plattform in Acers neuen Portablen eine wichtige Rolle spielt. Unter dem “Centrino 2” Label fasst Intel, das in diesen Tagen sein 40-jähriges Jubliäum feiert, einen neuen Chipsatz mit verbesserter Grafikeinheit (H.264-Beschleunigung, angeblich 1.7x bessere 3D-Leistung als der Intel-typisch sehr schwachbrüstige Vorgänger), ein neues WLAN-Modul nach dem immer noch nicht ratifizierten 802.11n-Standard und die neuen im 45nm-Prozess gefertigten Montevina Core-2-CPUs zusammen.
Intel zufolge soll auf Basis von Montevina bald Quadcore für den Mobilbereich kommen – wobei dort die Zielgruppe sogar noch einmal deutlich kleiner ausfallen dürfte als im Desktopbereich. Die deutlich langsameren Notebook-Festplatten werden ihr übriges dazu leisten, die sowieso schon spärliche Softwareunterstützung für Quadcore in datenintensiven Programmen zusätzlich auszubremsen.
Als nächstes stellte Acer ihre neue Acer Aspire Mobilreihe vor. Neben der Integration von Montevina hat Acer an einigen weiteren Rädchen gedreht. Besonders stolz sind die Taiwaner auf Easyport IV, ihr neues Expresscard-basierendes Docking-Interface. Neben den üblichen Audio-, VGA- und USB-Ports hat Acer hier auch eine Netzwerkbuchse und DVI integriert.
Sowohl die Travelmate (Business)- als auch die Aspire (Consumer)-Linie ist in 12″,14″, 15″ und 17″ erhältlich, alle Modelle bis auf das 12″ gibt es optional mit dediziertem ATI- beziehungsweise Nvidia-Grafikchip oder Intel Shared Memory Chipsatzgrafik. Außer dem 12″-Subnotebook verfügen alle Modelle über einen eSata-Anschluss, Expresscard-Slot (notwendig für Easyport 4), HDMI-Ausgang und eine Mediabay, der entweder einen Zweitakku oder eine zweite Festplatte beherbergen kann. Ebenfalls optional für alle Modelle ist integriertes DVB-T, ein Fingerabdruckscanner für biometrische Identifizierung und integriertes UMTS für mobile Internetnutzung.
Die Consumer-Linie ist nun wieder innen schwarz (“Gemstone M” Design) und tönt weiterhin durch ein integriertes Dolby Surround-System.






Was hat das mit Linux zu tun? Das ist doch nur Werbung. :(