Forumsuche plattformunabhängigen ‘dd-Befehl’ mit GUI
GoaSkin – Donnerstag, 13. Januar 2011 11:01 Uhr

Hallo,

ich entwickle Ubuntu-basierte Live-Systeme, die von einem partitionierten USB-Stick laufen. Zur Vervielfältigung habe ich bislang immer Images mit dem dd-Befehl gezogen und diese auf einen anderen Stick draufgespielt. (dd if=/dev/sdb of=dateiname).

Damit sich aber nun auch Anwender ein Image aus dem Netz ziehen können und auf eine einfache Art und Weise auf einen Stick schreiben können, bin ich noch auf der Suche nach einer Lösung.

Am besten wäre dabei eine GUI-Software, die ein beliebiges Image genauso wie der DD-Befehl auf ein Medium schreiben kann. Und da manche Anwender auf ihrer Festplatte kein Linux-System installiert haben, sollte die Software auch unter Windows funktionieren können und damit nicht schlichtweg ein Frontend für dd darstellen.

Ich habe UNetbootin sowie einige der von den Entwicklern empfohlenen Alternativen getestet, allerdings scheint diese Software nicht wirklich darauf ausgelegt zu sein, ein Image, das mehrere Partitionen beinhaltet einfach so ohne wenn und aber zu schreiben. Sie führten alle zu unbrauchbaren Ergebnissen.

2 Antworten
Ugglan – Dienstag, 18. Januar 2011 18:01 Uhr

Hallo GoaSkin,

ich halte dd nicht für optimal, um ein Live-System auf einen USB-Stick zu kopieren. Wenn Quell- und Ziel-Stick vom Modell her identisch sind, ist das OK, aber sonst bügelt dd u. U. das Alignment über, das Image passt nicht ganz drauf, oder man verschwendet Platz. Funktionieren wird’s zwar, aber optimal ist es nicht.

Mir ist kein Windows-Tool bekannt, das mit dd-Dumps was anfangen kann.

Ich würde eher versuchen, ein bootbares (CD-)ISO-Image zu basteln und mit Hilfe von unetbootin oder einem vergleichbaren Tool auf dem Stick zu installieren.

http://unetbootin.sourceforge.net/

Gruß

Ugglan

dieterd – Dienstag, 25. Januar 2011 09:45 Uhr

Als portable apps cygwin nehmen und entsprechende Skripte schreiben.
Oder als portable apps qemu nehmen und diesem einen USB-Anschluss zuweisen. Entsprechende Skripte schreiben.
Das wäre vielleicht eine gangbare Umgehung.

Nix da – Freitag, 04. März 2011 14:38 Uhr

Wer ne eigene Disti bauen kann, dem sollte es auch leicht fallen in GTK/Qt eine Programm zu schreiben das binär einliest und binär schreibt ;)