Ich habe mit einer Industrieanlage zu tun, auf der ein Linux-Betriebssystem läuft. Die Firmware startet nach dem Booten einen Dienst, der dem eigentlichen Betrieb der Anlage dient. Dieser Dienst belegt eine serielle Schnittstelle, damit man mit Hilfe eines Laptops oder Terminals den Betriebsstatus abfragen kann und auch Einstellungen vornehmen. Ein Telnet-Zugang ist ebenfalls möglich, doch über diesen ist es nicht so ohne Weiteres möglich, auf die Applikation zuzugreifen, die über die Schnittstelle ausgegeben wird. Um sich den Schritt zu sparen, eine serielle Verbindung vor Ort aufzubauen wäre es aber ganz praktisch, wenn dies per Remote-Zugriff von einem beliebigen Rechner über das Netzwerk geschehen kann.
Darum meine Frage: Ist es möglich, eine serielle Terminal-Verbindung mittels einer Art Loopback-Device zu simulieren, sodass man z.B. ein lokal installiertes Minicom nutzen könnte?
Eine Alternativlösung wäre es, einen USB-Serial-Adapter an das Gerät anzuschliessen und darüber dann die serielle Schnittstelle zu überbrücken. Dieses Experiment würde ich jedoch ungerne wagen, da es am entsprechenden Standort nur gut verlegte Kabel gibt, die wahrscheinlich auch besonders gut vor Feuchtigkeit und Hitze isoliert sind.
Es gibt serial to LAN Adapter.
Google mal “serial to lan adapter linux”
Wäre sowas geeignet?
Besserer Link – auch Preise, was das kostet – Industrie Standard, hält somit etwas mehr aus.
Hallihallo, der Beitrag ist schon etwas älter, aber was solls, was du suchst ist im Prinzi peine recht einfach:
der Dienst / Service / Daemon lauscht au einer seiellen Schnittstelle
verbinde einfach dein Terminalprogramm auf eine 2.serielle Schnittstelle und verbinde beide Serielle Schnittstellen mit einem Nullmodemkabel