Hallo,
gleich meine 2te Frage.
Komme einfach nicht mehr weiter. Habe absolut keine Idee mehr, wie denn überNFS meine 2 Rechner miteinander “reden” können :(
Verbindung 2er Rechner mit Linux 9.2, Yast2 über NFS
Server besitzt die IP 192.168.2.21
Der Server ist per ping vom 2 Rechner (Client) zu erreichen. Ebenso kann ich vom Server aus den Client per ping erreichen.
Auch kann ich vom Clint aus eine Seite (192.168.2.21/index.html) des Servers erreichen.
Ich möchte nun per NFS vom Server ein Verzeichniss auf dem Client mounten.
Per Yast 2 auf Server NFS Server eingerichtet und Verzeichnis welches exportiert werden soll angegeben.
Per Yast2 auf dem Client NFS-Clint eingerichten.
Ob ich nun in Yast2 die IP-Adresse des Servers hineinschreibe und nach dem Verzeichnis suchen lasse oder nach dem Server suchen lasse: Beide Male wird ein leeres Fenster geöffnet. Es wird (scheinbar) kein Server gefunden? :(
Trage ich nun die IP (oder auch den Rechnernamen) des Servers und das freigebene Verzeichnis per Hand ein plus das Verzeichnis wohin gemountet werden soll und klicke auf übernehmen. Yast2 sagt Dienste stoppen. Dann:
– Dienste starten
– das dauert mehrere Minuten
– Yast 2 wird selbst nach 5 Minuten nicht fertig damit
Jetzt gebe ich als root “rcportmap restart” ein
“rcportmap status” —> running
Auf dem Server:
“nfsserver status” —> running
Ich bekomme kein Verzeichnis vom Server in mein angegebenes Verzeichnis auf dem Client :(
Beide Rechner (Server und Client) liegen in dem gleichen Subnet.
mit :
mount -t nfs 192.168.2.21:/home/daten/ /home/matt/01Server/
oder auch:
mount 192.168.2.11:/home/daten/ /home/matt/01Server/
passiert über 1/4 Stunde erst einmal nichts
dann:
mount server reported tcp not available, falling back to udp
In der fstab des Client steht:
192.168.2.21:/home/daten nfs /home/matt/01Server/ nfs 00
In der exports des Servers steht:
/home/daten/ *(rw)
Beide Hostdateien haben jeweils den Eintrag des Servers / Client und dessen IP-Adresse.
In der boot_msg des Servers steht:
start services (nfsboot nfs)
Starting nfsboot (sm-notify) done
Importing Net File System (NFS)unused
und:
exit status of (smbfs cron) is (6 0)
start services (SuSEfirewall2_final)
Starting Firewall Initialization (phase 3 of 3) SuSEfirewall2: Firewall rules successfully set from /etc/sysconfig/SuSEfirewall2
done
exit status of (SuSEfirewall2_final) is (0)
Master Resource Control: runlevel 5 has been reached
Skipped services in runlevel 5: nfs smbfs
killproc: kill(2704,3)
Nachdem ich nunmehr den Clientrechner neu gestartet habe bleibt es beim Import des NFS erst einmal viele Minuten stehen :(
In der boot_msg des Client steht:
start services (nfsboot nfs)
Starting nfsboot (sm-notify) done
Importing Net File System (NFS)mount server reported tcp not available, falling back to udp
mount: RPC: Remote system error – No route to host
failed
exit status of (nfsboot nfs) is (0 1)
und ach die letzten Zeilen der Datei:
start services (SuSEfirewall2_final)
Starting Firewall Initialization (phase 3 of 3) SuSEfirewall2: Firewall rules successfully set from /etc/sysconfig/SuSEfirewall2
done
exit status of (SuSEfirewall2_final) is (0)
Master Resource Control: runlevel 5 has been reached
Failed services in runlevel 5: nfs
Skipped services in runlevel 5: smbfs
killproc: kill(3308,
Nun ein Problem auf dem Server:
matt:/home/daten # /etc/init.d/nfsserver start
Starting kernel based NFS serverexportfs: /etc/exports [1]: No ‘sync’ or ‘async’ option specified for export “*:/home/daten/”.
Assuming default behaviour (‘sync’).
NOTE: this default has changed from previous versions
mount: nfsd ist bereits eingehängt oder /proc/fs/nfsd wird gerade benutzt
mount: Laut mtab ist nfsd schon auf /proc/fs/nfsd eingehängt
failed
matt:/home/daten # /etc/init.d/nfsserver restart
Shutting down kernel based NFS server done
Starting kernel based NFS serverexportfs: /etc/exports [1]: No ‘sync’ or ‘async’ option specified for export “*:/home/daten/”.
Assuming default behaviour (‘sync’).
NOTE: this default has changed from previous versions
done
matt:/home/daten # /etc/init.d/nfsserver status
Checking for kernel based NFS server: running
matt:/home/daten #
Das verstehe ich nun garnicht :( :(
Wie bekomme ich es hin, daß auf dem Client das Verzeichniss /home/daten/ des Server 192.168.2.21 in dem Verzeichniss /home/01Server zu sehen und zu bearbeiten ist?
Ich habe nun bereits 2 Tage an dem Problem gekaut.
Ich hoffe, es war einigermaßen verständlich erläutert.
Viele Grüße
Roland
PS:
Kann es sein, daß auf dem Server der gleiche User wie auf dem Client exsistieren muss?
Das sollte doch in der exports mit dem Eintrag :
/home/daten/ *(rw)
völlig egal sein?
Hallo,
nach allem was du da geposted hast, fallen mir zuerst zwei Sachen ein, die du überprüfen solltest: zum einen könnte die Firewall auf dem Server den für NFS nötigen Datenverkehr blocken. Das Problem dabei ist, dass NFS über RPC läuft und daher dynamische Portzuordnung verwendet. Wenn die Firewall das nicht berücksichtigt wird es keine Verbindung zwischen den Rechnern geben. Ich kenne allerdings das SuSE-Firewall-Skript nicht gut genug um dir hier konkrete Hinweise zu geben.
Eine zweite Stolperfalle können die Dateien /etc/hosts.deny und /etc/hosts.allow sein. Je nach Inhalt der beiden Dateien kann auch hier die Verbindung verboten sein. Enthalten beide Dateien ausschließlich Kommentare, wird es daran aber nicht liegen.
Ansonsten mal aus der Kommandozeile den mount versuchen und gleichzeitig mit einem Sniffer verfolgen, was auf der Leitung so passiert. Dann lässt sich in der Regel die Fehlerquelle entweder auf den Server oder den Client festlegen.
hth
Günter
Hallo,
noch weitere Tips:
Mit “ps aux | grep portmap” auch auf dem Client schauen ob der Portmapper laeuft. Ob die Firewall aktiv ist findet man mit dem Portscanner “nmap” heraus. Auf Port 111 sollte “rpcbind” laufen, ebenfalls verfuegbar sollte nfs sein. Wenn diese auf nmap nicht angezeigt werden laufen entweder die Dienste nicht und/oder die Firewall ist aktiv.
Zitat: “In der fstab des Client steht:
192.168.2.21:/home/daten nfs /home/matt/01Server/ nfs 00″
Der korrekte Eintrag in der fstab hiesse:
`192.168.2.21:/home/daten /home/matt/01Server nfs auto 0 0′
Die Reihenfolge bei Dir stimmt nicht. Was die Dienste angeht – ich kenne mich mit SuSE nicht so aus, fuer was brauchst Du `nfsboot’? Klar das Dein Client lange zum booten braucht.
Schau doch auch mal, ob Du nicht zwei NFS Server gleichzeitig startest: Es gibt einmal den Kernel NFS Server und einen NFS Server der im Userspace laeuft. Vielleicht sind ja beide in den `/etc/rc*.d’ Verzeichnissen aktiv beim Systemstart. Sollte zwar nicht sein, aber wer weiss ..
Es sollte fuer NFS auf dem Client wie auf dem Server der gleiche User mit identischer UID (User ID) existieren, es sei denn Du hast NIS. Aber das waere sicherlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Pruefe meine und die anderen Tips und poste mal, ob es nicht hauptsaechlich die Firewall war.
Gruss, Ecaroh
Hallo Ecaroh ,
vielen Dank für Deine ausfühliche antwort. Eine Menge gelernt dabei.
Wie oben beschrieben “läuft” es jetzt.
Doch ich möchte noch etwas anmerken, was ich auf Deinen Rat hin auch unternommen habe.
> Mit “ps aux | grep portmap” auch auf dem Client schauen ob der Portmapper laeuft.
—> läuft
> Ob die Firewall aktiv ist findet man mit dem Portscanner “nmap” heraus. Auf Port 111 sollte “rpcbind” laufen, ebenfalls verfuegbar sollte nfs sein. Wenn diese auf nmap nicht angezeigt werden laufen entweder die Dienste nicht und/oder die Firewall ist aktiv.
All die Tools sollte ich dann doch einmal (auf dem Server) installieren.
> Der korrekte Eintrag in der fstab hiesse:
`192.168.2.21:/home/daten /home/matt/01Server nfs auto 0 0′
Habe ich nachgeholt.
> Die Reihenfolge bei Dir stimmt nicht. Was die Dienste angeht – ich kenne mich mit SuSE nicht so aus, fuer was brauchst Du `nfsboot’? Klar das Dein Client lange zum booten braucht.
> Schau doch auch mal, ob Du nicht zwei NFS Server gleichzeitig startest: Es gibt einmal den Kernel NFS Server und einen NFS Server der im Userspace laeuft. Vielleicht sind ja beide in den `/etc/rc*.d’ Verzeichnissen aktiv beim Systemstart. Sollte zwar nicht sein, aber wer weiss ..
Habe nachgeschaut. Der NFS Server wird nur einmal gestartet.
> Pruefe meine und die anderen Tips und poste mal, ob es nicht hauptsaechlich die Firewall war.
Es war haupsächlich die Firewall.
Vielen Dank nochmals für Deine hilfreiche Erläuterung.
Ich denk, für die richtige Inbetriebnahme der Rechner werden mir bald noch viel mehr Fragen kommen (oder auch aufgezwungen ;) mit denen ich Euch hier als DAU nerven kann ;)
MFG
Roland
Prüfe mal die Firewall-Einstellungen. “Vor internem Netzwerk schützen” sollte nicht angekreuzt sein. Standardmäßig ist das so aktiviert.
Jens
Hallo Jens, hallo Günter,
vielen Dank für Eure Antworten.
Natürlich habe ich bei den unzähligen “Versuchen” nur das erste mal wirklich die Firewalleinstellungen in YAST2 überprüft.
Dort war NFS “freigegeben”
Laut SUSE/Novel “Administrationshandbuch” welches SUSE9.2 beigelegt ist:
[Zitat]
HINWEIS
Automatische Firewallkonfiguration:
Läuft auf Ihrem System eine Firewall (SUSEfirewall2), passt YAST passst YAST deren Konfiguration für den NFS-Server an . . .
[/Zitat]
Das habe ich im weiteren Verlauf nicht mehr kontrolliert, und auf die “Automatik” vertraut.
Habe dann nochmal in Bezug auf NFS “alles neu” eingerichtet.
Die Freigabe in der Firewalleinstellung war NICHT aktiviert. Habe in YAST2 den Hacken per Hand gesetzt.
ES FUNKTIONIERT, der Client kann auf die Freigabe zugreifen und schreiben!!!
DANKE Roland