Es tut sich einiges bei der quelloffenen Virtualisierungslösung Virtualbox aus dem Hause Sun. Jetzt startet die Software in die öffentliche Testphase.
Als Hauptmerkmale der 3er-Ausgabe nennen die Entwickler den Direct3D-Support für Windows-Gäste. Applikationen, die mit der 3D-Grafikschnittstelle arbeiten, sollen sich dadurch ausführen lassen. Die Unterstützung für Computerspiele, die intensiven 3D-Gebrauch machen, gilt noch als experimentell. In Sachen Grafik interessant: auch OpenGL in Version 2.0 steht Gästen aus der Linux-, Windows- und Solaris-Welt zur Verfügung. Multiprocessing (SMP) mit bis zu 32 virtuellen CPUs ist mit den Gastsystemen außerdem möglich.
In einem Foreneintrag ist die Beta und der vorsichtige Umgang mit der unfertigen Software genauer beschrieben, das Forum gilt auch als Adresse für Bugreports. Binaries für gängige Linux-Systeme sind im Downloadangebot.






VirtualBox bietet schon jetzt OpenGL-Unterstützung, wenn auch nur rudimentär: https://www.linux-community.de/Internal/Nachrichten/VirtualBox-2.2-kommt-mit-3D-Beschleunigung-unter-Linux