Mit Version 7.3 ist eine neue Entwicklerversion der Open-Source-Umsetzung der Spezifikation OpenGL erschienen.
Mesa dient wie OpenGL zum Rendern von interaktiven 3D-Grafiken, wie sie etwa in Computerspielen zum Einsatz kommen. Dabei nutzt Mesa seit Version 7.x die OpenGL-Spezifikation 2.1, die insbesondere durch die OpenGL-Shading-Language (GLSL) für programmierbare Shader auffällt. Unterstützung für die GLSL 1.20 gilt als Neuerung in Version 7.3
Das Projekt Mesa versucht seit 1993 mit den Entwicklungen in der Hardware-beschleunigten 3D-Grafik mitzuhalten und sie einer breiten Plattformpalette anzubieten, Linux und BSD inbegriffen.
Mit der nun veröffentlichten Version korrigieren die Entwickler Fehler, bezeichnen die Release aber immer noch als instabil und von diversen Abhängigkeiten geprägt, die manuelle Anpassungen erfordern. Deshalb sollten Anwender die eine stabile Ausgabe suchen, sich an Version 7.2 halten.
Die Release Notes zählen alle Änderungen auf. Der Mesa-Kern steht unter MIT-Lizenz, die Nutzungsbedingungen einzelner Komponenten sind auf einer Lizenzen-Seite erläutert.





