Opensuse 11.1 steht in den Startlöchern: Am 18. Dezember soll die fertige Version offiziell erscheinen, seit heute gibt es den ersten Release Candidate. “Wenn alles gut läuft, ist das der letzte Test-Kandidat vor dem öffentlichen Release der finalen Version”, schreibt Opensuses Community-Manager Joe Brockmeier in seinem Blog.
Was hat sich geändert? Neben zusätzlichen Übersetzungen und einer neuen Kernelversion (2.6.27.1) muss der Anwender in Opensuse 11.1 keine EULA mehr abnicken. Das liegt auch daran, dass Opensuse 11.1 keine proprietären Programme mehr mitbringt, deren Lizenzbedinungen man bestätigen muss. Software von Adobe und Skype kann man später über den Paketmanager aus externen Paketquellen nachholen. Auch mit an Bord des Release Candidates sind ein neuer Testkandidat des beliebten Audioplayers Amarok 2.0, sowie der fixe Paketmanager Zypper in Version 1.0.1.
Brockmeier ruft die Opensuse-Community zu Tests der Distribution auf, weist aber auch zugleich darauf hin, dass es sich noch nicht um eine stabile Version für den Alltagsgebrauch handelt, da die Distribution noch problematische Bugs enthalten kann. Wer die Version testen will, findet DVD- und CD-Images für 32- und 64-Bit-Systeme im Entwicklerbereich auf der Opensuse-Seite.





