Seit heute gibt es offiziell die zweite Beta-Version der freien Bürosoftware Open Office, die inzwischen auf Version 3 zugeht. Als auffälligste Baustelle entpuppt sich beim Blick ins Changelog von Open Office 3 der Umgang der Software mit Erweiterungen (Extensions).
Zu den Extensions gehören auch Wörterbücher, die sich so kinderleicht nachinstallieren lassen. Vergrößern die Bücher ihren Wortschatz, erhält der Nutzer eine Update-Benachrichtigung und kann den erweiterten Wortschatz einspielen. Änderungen am User Interface erleichtern den Anwendern das Nachrüsten der Zusatzprogramme. Das System soll Erweiterungen zukünftig auch an der Endung “oxt” erkennen und sie nach einem Doppelklick automatisch installieren.
Normalerweise warnt Open Office beim Import von Visual Basic Macros. Über eine zusätzliche Funktion lässt sich diese Warnung übergehen – Open Office führt den Makro-Code mit Hilfe der Interoperabilitäts-API aus. Ein weiteres Feature: Calc wird teamfähig. Ein neues Feature erlaubt es mehreren Open-Office-Calc-Anwendern, zusammen über öden Calc-Spreadsheets zu brüten, Veränderungen zu überwachen und Zellen bei Bedarf zu blockieren. Ständig Updates sorgen dafür, dass auch alle Anwender die Veränderungen sehen.
Nicht zuletzt gibt es zahlreich kleinere Neuerungen. Über das Datenbank-Menü lassen sich nun neue Datensätze einfügen und löschen, die Charts bilden Grafiken flexibler ab, indem sie andere Perspektiven erlauben und die Randnotizen von Dokumenten sehen nun schicker aus.
Noch ein Tipp: Wem sein Open Office 3 zu langsam startet, dem hilft womöglich dieser Tipp aus einem Blog beim Beschleunigen des freien Büros. Wer Open Office 3 testen will, wartet entweder auf ein Update über die Distribution oder lädt sich die aktuelle Beta-Version hier herunter.




