Russische Post möchte auf Linux umsatteln

Russische Post möchte auf Linux umsatteln

Die russische Post hat begonnen, Systeme zu schaffen und zu testen, welche die Vorgänge in einer typischen Postabteilung automatisiert erledigen sollen. Die Systeme verwenden Open-Source-Software, die russische IT-Spezialisten zusammenstellen.

Die Testphase erstreckt sich über einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten. Verläuft das Pilotprojekt erfolgreich, kann sich die russische Post dafür entscheiden, in allen Poststationen des Landes auf freie Software zu migrieren. In diesem Fall hält Linux in ca. 57.000 Postschaltern und auf 70.000 Arbeitsplatzrechnern in über 42.000 Filialen der russischen Post Einzug.

Vom Einsatz freier Software verspricht sich das Unternehmen weniger Kosten beim Schaffen neuer Arbeitsstellen sowie eine sicherere und bessere technische Unterstützung der schon vorhandenen Arbeitsplätze. In der veröffentlichten Pressemitteilung deutet nichts darauf hin, welche konkrete Linux-Distribution bei den Tests zum Einsatz kommt. Im März diesen Jahres verständigte sich die Post jedoch mit dem Distributor RedHat über eine Zusammenarbeit.

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