Re:publica08: Veranstalter zieht Resümee

Re:publica08: Veranstalter zieht Resümee

In seinem Blog Netzpolitik.org hat Markus Beckedahl, einer der Mitorganisatoren der Re:publica, ein Resümee für die diesjährige Veranstaltung gezogen. Insbesondere die logistischen Leistungen seien besser geworden: Es gab genug Sitzmöglichkeiten, mehr Steckdosen und das WLAN habe – betrachtet man die Menge an Besuchern – überwiegend gut funktioniert. Auch mit der Qualität der Video- und Audiostreams zeigte sich Beckedahl zufrieden.

Das Vortragsprogramm habe zwar schön ausgesehen, allerdings fehlten ausreichend lange Pausen zwischen den einzelnen Programmpunkten. Aufgrund des miesen Wetters fielen zudem einige der geplanten Vorträge krankheitsbedingt ins Wasser. Insgesamt gebe es laut Beckedahl noch immer zu wenig Frauen, die Vorträge auf der Re:publica halten.

Dass die Blogger-Konferenz in diesem Jahr weniger Blogeinträge hervorrief, bedauert er zwar, führt es aber auch auf die zunehmende Beliebtheit von Twitter zurück. Dafür habe die Konferenz zugleich ein riesiges Echo in den klassischen Medien geweckt – sogar RTL2 habe die Konferenz in den News erwähnt. Der Medienspiegel sei gewachsen, auch wenn Beckedahl diese Entwicklung eher als temporäres Interesse einstuft. So hätten netzpolitische Forderungen über die klassischen Medienkanäle auch die Elterngeneration erreicht.

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