Linux Foundation lädt Juristen zur Konferenz

Linux Foundation lädt Juristen zur Konferenz

Die Linux Foundation lädt zu ihrer ersten Konferenz rund um Rechtsfragen zu Linux und Open Source in Boston. Eine zweite Veranstaltung soll Juristen im Jahresrhythmus Wissen rund um das Thema liefern.

Anfang August verstärkte die Organisation ihre Reihen um zwei namhafte Open-Source-Juristen, nun folgen die ersten Aktionen: Vom 25. bis 26. Oktober soll das erste Treffen in Boston stattfinden, zu dem nur Mitglieder der Non-Profit-Organisation und deren Rechtsberater geladen sind.

Im Zentrum dieser ersten Veranstaltung soll eine gemeinsame juristische Verteidigungsstrategie rund um Linux und seine Grundlagen stehen. Lizenzfragen und Ansprüche, die in Zusammenhang mit geistigem Eigentum aus der offenen Entwicklungsstruktur resultieren können, sieht die Stiftung als wesentliches Thema dieses ersten Treffens.

Das zweite Treffen im Frühjahr 2008 ist als offenes Treffen für Rechtsexperten jeglicher Richtung angesetzt, unabhängig von ihrem Hintergrund. Bei dieser Konferenz sollen Juristen praktische rechtliche Unterstützung zu Open-Source-Entwicklung und -Vertrieb erhalten. Arbeitsgruppen unter anderem zu den Themen Lizenzen und Patente sind geplant.

Dieses Expertentreffen soll ab 2008 jedes Jahr abgehalten werden. “Viele juristische Konferenzen verunsichern oder ängstigen Open-Source-Anwender, Entwickler und Hersteller”, sagt Jim Zemlin, Geschäftsführer der Linux Foundation, und beschreibt das Ziel der Veranstaltung: “Die Linux Foundation kann ein neutrales Forum bieten. Einerseits können wir unseren Mitgliedern Rechtsberatung geben, zum anderen können unsere eigenen Rechtsexperten die Themen so klar und einfach darstellen, wie sie tatsächlich sind.” Die Konferenzen werden von den frisch geworbenen Anwälten Karen Copenhaver und Andy Updegrove organisiert und geleitet.

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