Microsoft hat bei der Entwicklung von Windows Vista mit der NSA (National Security Agency) zusammengearbeitet. Das berichtet die US-Zeitung Washington Post. “Wir arbeiten schon länger mit Sicherheitsbehörden zusammen”, bestätigte Unternehmenssprecher Thomas Baumgärtner von Microsoft Deutschland im Gespräch mit der Zeitung “Die Welt”. Damit gibt der Konzern zum ersten Mal öffentlich zu, mit dem US-Geheimdienst zu kooperieren – und bestätigt damit die seit vielen Jahren schwelenden Gerüchte. Bereits bei der Entwicklung von Windows NT wurde den Redmondern ein Pakt mit der NSA nachgesagt.
Die NSA ist hierzulande vor allem dafür bekannt, die Kommunikationskanäle in der ganzen Welt mit ihrem Echelon-System zu belauschen. Trotzdem erhofft sich Microsoft von dieser ungewöhnlichen PR-Aktion mehr Zuspruch. Kunden sollen auf diese Weise offensichtlich überzeugt werden, dass das neue Windows Vista besonders sicher sei.
Doch nicht nur der Gigant aus Redmond nimmt die NSA-Dienste gerne in Anspruch. Laut Washington Post bestätigte auch Apple, zusammen mit den Schlapphüten sein Betriebssystem MacOS X sicherer machen zu wollen. Und nicht zuletzt Novell, die selbsternannte Linux-Company, konnte eine entsprechende Anfrage der Zeitung positiv bescheiden, “aber wir sind nicht in der Position, Antworten auf das Wer, Was und Wann in dieser Sache zu geben”, gab sich Novell-Unternehmenssprechen Bruce Lowry zurückhaltend.





Und da haben sich die Nutzer von Linux schon einigermaßen sicher gefühlt, als das Thema Bundestrojaner aufkam. Aber dies ist nun vorbei, wenn die Spionagemöglichkeit direkt im Betriebssystem verankert wird. Wobei Novell nur der Anfang sein wird. Ubunto, Mandriva … wer kann sagen, dass diese Systeme sicher sind? Wer weiß, ob die entsprechenden Firmen nicht mit den Geheimdiensten ihrer Länder zusammenarbeiten – freiwillig oder unter Druck. Und wer mag sagen, welches Mitglied der Community nicht auf der Lohnliste eines Geheimdienstes steht? Der richtige Programmierer am richtigen Ort, und schon haben wir dne Staat auf unseren Systemen. Der Terror wird iunstrumentalisiert,… Mehr »
Ein großer Vorteil von Open-Source ist die Möglichkeit, die Quellen zu untersuchen und nach Sicherheitslücken/Hintertüren zu suchen. Das macht Linux natürlich sehr viel sicherer als Closed-Source-Betriebssysteme, und somit auch für Geheimdienste interessant, die naturgemäß sehr viel Wert auf Sicherheit und Geheimhaltung legen. Die NSA z.B. arbeitet aktiv an der Verbesserung der Sicherheit von Linux mit, geh einfach ‘mal in das Kernel-Source-Verzeichnis und gib folgendes ein: grep -r “National Security Agency” . | wc Beim aktuellen Kernel 2.6.19.1 führt das zu 51 Treffern. Ausspähen geht viel einfacher über Online-Spiele, kein Spieler wundert sich über Datenverkehr mit den verschiedensten Rechnern. Wer analysiert… Mehr »
Kurze Fakten zum Nachdenken: 1. Wurde schon bei Windows 98 ein Registry Key welcher der NSA gehören soll gefunden. 2. Windows XP hat einen per default einen SUPPORTxxxxxxxx User in der Registry der von Betriebssystem versteckt wird. 3. Die SELinux Erweiterung wurde auch von der NSA Entwickelt. 4. RedHat und Co. sind durch die GPL verpflichtet den Sourcecode aller von ihnen vertriebenen GPL Programme anzubieten, doch wer sagt das die Binaries wirklich aus diesem Quelltext entstanden sind. Genug Paranoia? Security Enhanced Linux ging schon durch 1.000 prüfende Lücken und dürfte wirklich keine Spionagefunktion versteckt haben. Nur weil die Security Experten… Mehr »
> Wieviele Scientologen arbeiten eigentlich bei Microsoft?
Mindestens einer: Steve Ballmer
zuverlässige Quellen?
Günter
Ermittlung Scientology: [1]
Lösung des “Problems” durch Deinstallation von defrag: [2]
[1] http://www.heise.de/newsticker/meldung/8016
[2] http://www.golem.de/0011/10667.html
Das war mir schon bekannt, ich bezog mich mit meiner Frage auch auf deine letzte Aussage zu Steve Ballmer…
Günter
Quelle Micro$oft:
[1] http://www.microsoft.com/presspass/exec/steve/default.mspx
In dem von Dir verlinkten Text wird einerseits beschrieben, was Ballmer bei MS macht und gemacht hat und andererseits wird beschrieben wo er studiert hat und wo er vorher gearbeitet hat. Ist eine der genannten Firmen oder Unis Eigentum von Scientology? Ich suche immer noch Beweise für die ursprüngliche Aussage hier, dass Ballmer Mitglied bei diesem seltsamen Verein sei.
Ich mag weder Ballmer noch MS noch Scientology, aber ebensowenig mag ich unbewiesene Unterstellungen. Derjenige, der das behauptet hat, hat sich ja leider nicht mehr dazu geäußert…
Günter