Forumkttsmgr +festival +mbrola +debian kde4
gilada – Sonntag, 05. Juni 2011 21:18 Uhr

Hallo bin von kde3.5 auf kde4.x umgestiegen, diese Umstellung bringt sehr viele Fragen auf die Tagesordnung eine davon wäre z.B. siehe Titel.

Leider funktioniert nach Installation von mbrola die Sprachausgabe gar nicht mehr auch bekomme ich keinerlei Sprecher in der Einrichtung von kttsmgr aufgelistet.

Was noch bei kde 3.5 funktionierte tut es nun nicht mehr, wäre schön ein Tutorial dafür zu bekommen, bzw. wer kann helfen?

1 Antwort
H. – Dienstag, 15. Mai 2012 14:01 Uhr

Es scheint so zu sein, daß in den Jahren 2010 – 12 gegen debian und linux allgemein eine ziemlich große Sabotagewelle läuft.

Dies ist daraus zu schließen, daß mit dem Herauskommen o.g. Software und noch einiger anderer, DEUTLICHE Rückschritte in der Verwendbarkeit der einzelnen Softwarekomponenten (natürlich icht aller) in einer Weise zu erleben sind, die die Benutzbarkeit des gesamtsystems nahezu unrentabel und sinnlos machen:
Der Aufwand für den einzelnen Nutzer, ein halbwegs brauchbares Computersystem unter Linux, speziell Debian hinzubekommen, ist nicht gesunken, wie in den Jahren zuvor in sehr erfreulicher Weise, sondern sprunghaft und über die Rentabilitätsgrenze hinaus angestiegen – bis hin zur Sinnlosigkeit einer Nutzung.
Über Ursachen/Verursacher möchte ich mich nicht weiter auslassen, jeder hat ja selbst die Möglichkeit des Beobachtens, Recherchierens und Nachdenkens (wo nicht, sollte er sich sie schaffen!), laut Gaußscher Normalverteilung kann es sich aber bie diesem Phänomen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um ein natürliches, zufälliges Phänomen handeln, sondern läßt gezieltes Handel und Vorsatz vermuten.

Insofern ist im Moment schwierig zu raten.
Ich selber habe mich seit längerem mit Sprachsysnthese/Sprachausgabe als Nutzer herumgequält und beobachte den zu verzeichnenden Rückschritt mit Argusaugen.

Ich glaube, daß durch solche Vorgänge auch bisher ungelöste Rechtsfragen immer dringlicher einer gesamtgesellschaftlichen Diskussion harren, denn es kann nicht sein, daß Softwareentwickler völlig willkürlich in Technologien herumfuhrwerken können, auf die, wegen ihrer Funktion als Schlüsseltechnologie und “Flaschenhals”-Stellung im gesamten gesellschaftlichen Leben – anders als in den Anfangsjahren der elektronischen Informatik – mittlerweile beinahe die gesamte Menschheit maßgeblich angewiesen ist.
Es wird Zeit, daß die Funktionsfähigkeit von Rechnersystemen grundsätzlich und allgmein vor Saboteuren und Selbstüberschätzern wirksam geschützt wird.
Dazu zählt eine Langzeit-Vorhaltegarantie für Hardware-Bauteile (es kann nicht angehen, daß Computernutzer alle paar Monate gezwungen werden, neue Hardware anzuschaffen und ihnen damit gleich ein ganzer Systemwechsel aufgenötigt wird, weil bestimmte Bauteile für bewährte Hardware plötzlich nicht mehr verfügbar sind) als auch ein unbedingtes und striktes Abwärts- Kompatibilitätsgebot für Software (aus dem gleichen Grund)
Es geht nicht an, daß die Sofwarebranche mittels dauernder Systemwechsel in ungeheuerlichen Dimensionen weltweit Mannstunden verbrennt und so die Menschheit eines großen Teils ihrer strategischen Zeitreserven beraubt.
Die “erfolgreiche” Entwicklung der IT-Branche wirft diesbezüglich völlig neue, in dieser Form noch nie relevantgewesene Grundsatzfragen auf, über die sich die Menschheit weltweit und schnellstens verständigen sollte

meint

H.