In eigener Sache: Linux New Media startet DigiSubs

In eigener Sache: Linux New Media startet DigiSubs

Jetzt auch als PDF!

Sämtliche Publikationen der Linux New Media AG gibt es ab sofort auch als digitale Ausgabe im PDF-Format.

Die Linux New Media AG bietet ab sofort sämtliche deutschsprachigen Magazine auch im PDF-Format zum Download an. Damit kommt der Verlag den Nutzern entgegen, die LinuxUser, EasyLinux, Ubuntu User und Co in digitaler Form lesen möchten.

Die DigiSubs sind preislich im Bereich der No-Media-Abos angesiedelt. So kostet das LinuxUser-Jahresabo im PDF-Format ?56,10 Euro (12 Ausgaben), das EasyLinux-Jahresabo kostet 29,95 Euro und Ubuntu User 24,20 Euro in der digitalen Ausgabe (für jeweils 4 Ausgaben). Ebenfalls über die LinuxCommunity ist neu das digitale Abo des ADMIN-Magazins erreichbar. Es kostet 44,90 Euro pro Jahr (6 Ausgaben).

Wer bereits ein Print-Abo besitzt und zusätzlich sämtliche Artikel auch im PDF-Format lesen möchte, erhält die DigiSubs bereits für einen Euro pro Ausgabe. Somit kostet der digitale Zusatz zum Print-Abo beim LinuxUser 12 Euro, beim Admin-Magazin 6 Euro und bei EasyLinux und Ubuntu User lediglich 4 Euro pro Jahr.

Sämtliche digitalen Abos sind über den neuen Shop der Linux New Media AG erreichbar. Den Zugang zu den gekauften PDFs finden Sie zentral über die LinuxCommunity unter Archiv | DigiSubs.

PDF oder HTML?

Das Community-Abo von EasyLinux und LinuxUser bleibt weiterhin bestehen. Im Unterschied zu den neuen DigiSubs, die beim Erscheinen einer neuen Ausgabe sämtliche Artikel im Heft-Layout als PDF bereitstellen, bietet das Community-Abo sofortigen Zugriff im HTML-Format auf fertige Artikel. Das Community-Abo gibt es hingegen weiterhin nur als Zusatz zum Printabo, DigiSubs lassen sich auch ohne Printabo bestellen.

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Matthias Drexler
15 Jahre her

– Erst die Frage:
Gibt es für DigiSubs auch ein Studentenabo?

– Und jetzt das Schade:
Ewig wird diskutiert, warum e-Books (und alles was e-… ist) keine Akzeptanz bei den Endkunden findet. Bei allen Gesprächen kommt immer eine Erkenntnis: Der Preis für die e-Produkte ist fast genauso hoch wie für die Paper-Editions.
Ich darf jetzt schon einmal prognostizieren, das DigiSubs zwar mehr Akzeptanz finden wird als die Community-Edition aber dennoch längst unter den erwarteten Wünschen bleiben wird.
Warum? Weil Ihr genauso das wollt, was alle mit Vertreiber der e-Produkten wollen:
Eine größere Gewinnmarge durch wegfallenden Vertriebs- und Produktionskosten.

Marcel Hilzinger
15 Jahre her

Warum so teuer? Vielleicht haben das nicht alle mitbekommen, aber generell gehen bei sämtlichen Verlagen die Print-Auflagen zurück (das hat jetzt nichts mit der Linux New Media zu tun). Der Rückgang hat verschiedene Gründe und hängt auch (aber nicht nur) mit dem vielen Content im Netz zusammen. Praktisch alle Zeitschriften und Zeitungen haben in den letzten Monaten und Jahren massiv an Auflage verloren. Immer mehr Zeitungen fusionieren oder legen Redaktionen zusammen, um überhaupt noch etwas verdienen zu können. Egal ob Gartenblatt, Lifestyle oder PC: es wird immer weniger auf Papier gelesen. Langfristig muss sich also jeder Verlag mit einem Umstieg… Mehr »

Matthias Drexler
15 Jahre her

Danke für die aufklärende Antwort. Die wirtschaftlichen Zusammenhänge haben die Endkunden (mich eingeschlossen) halt nicht im vollen Ausmaß im Blick. Wenn ihr jedoch nur die Preise hinschreibt, ohne Aufklärung warum ihr euch so entschieden habt, dann wirkt das für die Konsumenten irgendwie falsch. Bei der Antwort habe ich jedoch einen Einwand (ich lasse mich auch dort gerne Aufklären): Du, Marcel schreibst von digitalen Inhalten sehr allgemein. Jedoch geht es in der Diskussion ja grundsätzlich erst einmal um DigiSubs. Deshalb ist das Argument, dass Werbeinhalte durch Rückgang der Printmedien unattraktiv werden und Einnahmen schrumpfen nicht ganz richtig. Denn DigiSubs hat ja… Mehr »

marcel
15 Jahre her

ja, es gibt zu den Jahresabos den üblichen Studentenrabatt.

sebastian1121
15 Jahre her

… aber doch etwas teuer? Weiß nicht, wenn es echt genauso viel kostet wie die Ausgabe im Laden – wirkt immer bisschen komisch. Oder sind Kosten für den Printvertrieb so zu vernachlässigen? Kann ich mir nicht vorstellen.

Während man sich darüber sicher noch streiten kann, finde ich den Euro für Abonnenten echt unnötig. Die Hefte sind ja echt nicht soooo billig, insofern kann man das doch dann wohl gratis drauflegen (kostet ja wohl nicht mehr für euch).

Generell begrüße ich diesen Schritt, aber wie gesagt, an Details mag ich mich da nach wie vor stören…

keiner
15 Jahre her
Reply to  sebastian1121

Überall lese ich den gleichen Schmarrn. – Bei elektronischen Publikationen gibt es weniger Anzeigenkunden, die auch noch weniger zahlen. – Der Aufwand steigt für die Verlage, weil man eine weitere, für die elektronische Ausgabe optimierte Heftvariante erstellen muss. – Server, Internetseite und Betrieb der Infrastruktur (Payment, etc.) müssen bezahlt werden. Unter dem Strich: Ja, die Druckkosten fallen weg, dafür kommen aber andere hinzu und es fallen sogar Einnahmequellen weg. Die gedruckten Hefte sind zudem mit extrem spitzen Bleistift kalkuliert. Deshalb finde ich hier den geforderten Euro auch nicht zu hoch – andere Verlage langen da wesentlich tiefer in die Taschen.… Mehr »

skinnie
15 Jahre her
Reply to  keiner

Es ist schlicht uninteressant, was du als Schmarrn siehst oder nicht. Am Ende entscheidet der Konsument welchen Preis er bereit ist für etwas zu bezahlen. Und wenn die Mehrheit der (vermeintlichen) Kunden nicht bereit ist für eine elektronische Publikation genau so viel oder gar mehr zu bezahlen als für ein Printmedium, muss der Verlag hier halt ebenso mit extrem spitzen Bleistift kalkulieren wie angeblich bei den Printpublikationen oder auf kurz oder lang die elektronische Publikation nicht an den Mann bringen. Da hilft kein rummaulen oder beschimpfen der potenziellen Kunden.

keiner
15 Jahre her
Reply to  skinnie

Vorweg: Ich beschimpfe hier niemanden. Wie du selbst an den obigen Reaktionen siehst, sind viele bereit auch einen angemessenen Preis zu bezahlen, wenn sie verstehen, wie sich der Preis zusammensetzt. Es hält sich aber hartnäckig das Gerücht, dass die Verlage Blutsauger sind, die horrende Preise nehmen und die Leute gnadenlos abzocken, wo sie nur können. Und um es auch nochmal dir zu sagen: Die Verlage – und insbesondere die kleinen – fahren mit ihrer Kalkulation bereits auf dem Zahnfleisch! Die Verlage stehen, wie Marcel es schon ausführlich erläutert hat, mit der Rücken an der Wand: Sie müssen ins Netz, weil… Mehr »

Bernd
15 Jahre her

Warum gibt es nur das pdf- und kein epub-format, das wesentlich besser für dedizierte Lesegeräte geeignet ist? Werden die digisubs auf kleine Displays optimiert sein? Ich denke hier an 5″- oder 6″-E-Ink-Displays. Das a4-Format auf diese Größe herunterzuskalieren stelle ich mir als wenig erquicklich für Leser vor.

marcel
15 Jahre her
Reply to  Bernd

Wir haben mehrere Tests mit klassischen e-book Readern durchgeführt. Leider lässt sich das Layout bei keinem der Geräte wirklich gut darstellen. Deshalb haben wir uns vorerst für das PDF-Format entschieden. Das PDF entspricht der gedruckten Version.

Ugglan
15 Jahre her

Hallo, nun ist es also raus. Struktur und Preis ist etwa das, was Ihr vorher schon angedeutet habt. Danke an Marcel für die Erläuterung der Kosten; ich halte das für wichtig, den Lesern zu kommunizieren, welcher Aufwand wo anfällt. Ob ich für ein paar Euro auf den Luxus eines gedruckten Heftes verzichte, muss ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen. Die Kombi Print + PDF scheint mir für den Linux-User etwas teuer und entspricht in etwa dem Preis der Jahres-DVD… ohne deren Extras zu berücksichtigen. Nun zu meinen Fragen: Entspricht die PDF-Ausgabe 1:1 dem gedruckten Heft, inklusive Werbung, Layout,… Mehr »

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