Den Computername (Hostname) kann man ganz leicht über den Befehl hostname -f ausgeben lassen. Wobei dabei der vollständige Hostname (FQDN) angezeigt wird. Das heißt also auch mit dem eingetragenen Domainnamen. Beim Hostname handelt es sich um den eigentlichen Rechnername. Der Domainname (kann auch mehrteilig sein) bezeichnet das Teilnetz, innerhalb dessen der Rechner angesprochen werden kann.
Den Hostnamen kann man in Desktop-Ditributionen (Ubuntu, OpenSuse, usw.) auch über die jeweilige Systemsteuerung ändern. Jedoch sind diese Einstellmöglichkeiten nicht mehr als ein Frontend für die weiter unten beschrieben Konfigurationsdateien.
Wer den Hostname seines Rechners über die Konsole ändern möchte, muss für diesen “Tip der Woche” wissen, wie man mit dem Editor nano, vi, oder dergleichen umgeht.
Temporär kann der Hostname mit dem Befehl hostname NEUER_NAME geändert werden. Jedoch wird bei einem Neustart des Systems der alte Hostname wieder übernommen.
Debian basierte Distributionen:
- Ändere den Hostnamen in der Datei:
/etc/hostname - Führe
/etc/init.d/hostname.sh startaus, um die Änderung wirksam zu machen.
RedHat basierte Distributionen:
- Ändere den Hostnamen in der Datei:
/etc/sysconfig/network - Es sollte noch die Datei
/etc/hosts angeschautwerden. Wenn darin auch der Hostname eingetragen ist, muss dieser ebenso geändert werden - Bei (open)Suse muss der Hostname nur in Datei
/etc/hostsgeändert werden. - Führe
/etc/init.d/networkrestart aus, um die Änderung wirksam zu machen.
Am besten zuletzt noch einmal den Hostname prüfen mit den bereits gelernten Befehl: hostname -f





