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Aus LinuxUser 12/2001

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Linux im Unterricht, Edutainment, Lern-Software – wie setzt man eigentlich einen Server für die Schule auf oder welche Software eignet sich für Schüler und Lehrer? Nach und nach erobert Linux die Schulen. Wir stellen Ihnen einige Web-Seiten vor, auf denen Sie Informationen, Tipps und Tricks und Hilfe zum Thema bekommen.

Freie Software und Bildung

Neben Informationen über den Verein “Freie Software und Bildung” finden Sie hier gut sortierte Links und Buchtipps zu Linux, Unix, Anwendungs-Software, Linux-Bücher, Mailinglisten oder FAQs. Alphabetisch nach Schlagworten sortiert geht ein Link wahlweise zu einer anderen Adresse im WWW (links klicken) oder zu Buchempfehlungen (recht klicken). Wählt man im oberen Frame “Linux”, gibt’s Infos und Neuigkeiten zu den Themen “Linux in der Schule” oder “Wer setzt auf Linux”. Die News sind in diesem Bereich leider etwas älteren Datums (“aktualisiert 3/2001”), dafür versöhnt die ausführliche Liste der Schulen, die Linux bereits einsetzen. Wer Kontakte sucht, ist da also bestens aufgehoben. Ebenfalls lohnend ist der Blick auf “Unterstützung” oder “Projekte”. Der Name ist Programm – in der Rubrik “Frei und Offen” gibt es eine gute Link-Sammlung zu “Offenen Systemen”, “Freie Software” und Lizenzmodellen.

Linux-Schule

Abbildung 2: <link url_id="57789" srcset=

http://home.nexgo.de/thomas.litsch/index.htm” width=”300″ height=”280″ /> Abbildung 2: http://home.nexgo.de/thomas.litsch/index.htm

Von der Theorie zur Praxis: Hier wird an einem konkreten Beispiel gezeigt, wie ein Linux-Terminalserver-Netzwerk aufgebaut wird. Neben allgemeinen Informationen über “Arktur” auf der Startseite gibt es detaillierte Anleitungen zu Mail, NIS und NFS, Samba, Diskquotas, Security oder Clients – der rechte Frame dient der Navigation. Abgesehen davon, dass auch hier zuletzt im Jahr 2000 aktualisiert wurde, besticht die Seite durch Übersichtlichkeit und kompetente Hilfestellungen. Von der Sektion “Links” aus geht es u. a. zu http://www.arktur-schule.de/. Es lohnt sich, hier einmal die Installationsanleitung zu “Arktur” unter die Lupe zu nehmen. Wer Dokumentationen lieber in Buchform liest, dem sei “Linux in der Schule” von Karl Sarnow empfohlen. Auf http://www.h.shuttle.de/h/dadoka/lisch/index.html finden sich Aktualisierungen und Errata zu dem 2000 erschienenen Werk.

Linux For Kids

Abbildung 3: <link url_id="57792" srcset=

http://www.linuxforkids.org/German_index.html” width=”300″ height=”280″ /> Abbildung 3: http://www.linuxforkids.org/German_index.html

Linux macht Spaß – wenn Server und Clients erstmal laufen, stellt sich häufig die Frage nach geeigneter Lern-Software. Hier kommen zwei Web-Seiten für die jüngsten Pinguin-Fans unter uns.

Linuxforkids.org ist eine gut strukturierte Seite und gleich in mehreren Sprachen verfügbar. Die meisten vorgestellten Programme stehen unter der GPL und können direkt heruntergeladen werden. Trotz deutscher Startseite landet man relativ häufig wieder in englischen Sektionen, wenn es um die Beschreibung einiger Programme geht – Übersetzer werden noch gesucht. Auch ein Bewertungssystem ist geplant. Dass “Educational Software” ein brandheißes Thema ist, zeigt auch die nächste Web-Seite, das neueste “Kind” der KDE Family.

KDE Edutainment

Kurz nach dem LinuxTag in Stuttgart wurde diesem Projekt endlich Leben eingehaucht: Zielgruppe sind Kinder im Alter von drei bis 18 Jahren. Die ersten Lernprogramme stehen auf der Homepage zum Download bereit: KHangMan (Galgenmännchen), KEduca (Multiple Choice), KLatin (Latein-Trainer), KLettres (Französisch lernen für die Kleinsten), KTouch (mit zehn Fingern tippen lernen) oder KMessedWords (Buchstaben sortieren). Um die Programme zu testen, brauchen Sie in den meisten Fällen eine neue Version der Qt-Libraries.

Neben Entwicklern, Designern und Musikern werden vor allem noch Eltern, Lehrer und Kinder gesucht – als Berater und Tester. Bisher sind die meisten Programme und ein Großteil der Web-Seite noch in englischer Sprache; auch auf der Mailingsliste http://mail.kde.org/mailman/listinfo/kde-edu wird in Englisch diskutiert. Das Design der Web-Seiten ist in guter alter KDE-Tradition: Links eine Tabelle zur Navigation, rechts die Informationen. Hier wird ständig aktualisiert, das Announcement zum Start ist in sieben Sprachen online. Ihr eigenes Ziel “Lern-Software sollte Spaß machen, bunt und attraktiv sein” haben die Programmierer bisher erfolgreich in die Tat umgesetzt – Kommentare und Vorschläge sind herzlich willkommen!

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