Der Befehl tail -f gehört zu den Klassikern wenn es darum geht, eine Log-Datei mitzuverfolgen. Das Dumme an tail -f ist allerdings, dass der Befehl die Access Time der mitgelesenen Datei auffrischt und zudem auch dann ständig arbeitet, wenn sich in der Logdatei nichts tut.
Diese Probleme behebt tailf aus dem Paket util-linux. Es erledigt im Prinzip die gleiche Arbeit wie tail -f, schreibt dabei aber nicht auf die Festplatte, was zum Beispiel dann praktisch ist, wenn man eine Log-Datei mitverfolgen und zugleich die Festplatte in den Stromsparmodus versetzen möchte. Zudem ist es auch einfacher tailf als tail -f zu tippen.






Leider zeigt tailf des öfteren eine neu hinzugekommene Zeile doppelt an, was beim Beobachten von Logfiles irritierend ist. Deshalb verwende ich mittlerweile nur noch tail -f
Es gibt in der Linux Welt ein duftes Paradigma.
Falls ein Programm eine Aufgabe gut lösen kann, benötigt man
dieses nicht nochmal.
/usr/bin/tail ist ein Standard Linux Tool und
/bin/tailf erfüllt den gleichen Zweck
sed ist sed, grep ist grep und tail ist tail.
Warum hat man eigentlich dieses tailf nicht als Alias
beibehalten?