Zukunft von Qt: Mehr Effekte, schöneres Design, mehr Plattformen

Qt-Entwicklertage

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Der Entwicklerchef von Qt Development Frameworks, Lars Knoll, legte in seinem Ausblick den Schwerpunkt auf attraktive Benutzerschnittstellen.

In der kommenden Qt Version 4.6 stehen neue Plattformen wie Windows, Mac, die Nokia-Mobilsysteme sowie Echtzeit-Betriebssysteme im Zentrum. Dazu kommen Animationen: Als Beispiel führt Knoll 20 kleine Qt-Logos vor, die sich alle 2 Sekunden neu formieren. Weiter gibt es in der neuen Version grafische Effekte für einzelne Widgets oder Icons. Auf der Leinwand zeigt der Referent einen rotierenden Kreis von Icons, die verschwimmen, sobald sie in den Hintergrund geraten.

Für die nächste Qt-Version 4.7 setzt das Unternehmen ganz auf das attraktive Äußere. QML soll die Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und Designern verbessern. Hinter diesen drei Buchstaben steckt eine deklarative UI-Sprache aus der Qt-Entwicklungsabteilung im australischen Brisbane, die Ettrich bereits Ende Juni 2009 auf dem Linuxtag 2009 vorstellte. QML ist eine Erweiterung zum bestehenden Qt-Toolkit und ist unter LGPL lizenziert. Außerdem kündigt der Qt-Chefentwickler mehr APIs etwa für Sensoren, Kurznachrichten oder zur örtlichen Bestimmung an. Das sei nicht nur für Mobiltelefone wichtig, sondern auch für Notebooks, die diese Funktionen oft integrieren.

Über QML hielt der Niederlassungsleiter des Berliner Entwicklerbüros, Matthias Ettrich, einen eigenen Vortrag. Er fügte den Ausführungen vom Linuxtag aber nicht viel hinzu. Er konnte kein Datum für eine erste Version von QML nennen, sagte aber, zum Herumspielen sei es bereits erhältlich.

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