XBPS managt binäre Pakete

Portable Verwaltung

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Das XBPS-Projekt arbeitet an einem portablen Verwaltungssystem für binäre Softwarepakete. Nun ist das System in Version 0.8 verfügbar.

Die neue Release kennt das Konzept der virtuellen Pakete, das auch bei anderen Paketmanagern existiert. Ein virtuelles Paket findet sich nicht als konkrete Datei im Repository, doch andere Pakete können es zur Verfügung stellen. So kann die Paketdatenbank beispielsweise einen Cron-Daemon als virtuelles Paket listen, konkret wird aber Vixie Cron, Fcron, Anacron oder eine andere Implementierung installiert.

Außerdem gibt es eine neue Option „-R“ zum rekursiven Entfernen von Paketen. Die Sortierung von Paketlisten erfuhr Performanceverbesserungen. Daneben haben die Entwickler Bugs behoben.

XBPS (X Binary Package System) steht unter BSD-Lizenz und ist in ANSI C99 umgesetzt. Das Kommandozeilenprogramm „xbps-src“ ist größtenteile als Shellskript implementiert und dient zum Bauen von Binärdateien aus den Quelltexten. Der Befehl „xbps-bin“ dient dem Admin zum Installieren, Aktualisieren und Entfernen von Binärpaketen, eine Wikiseite gibt einen Überblick über seine Anwendung. Derzeit kann XBPS rund 1400 Pakte bauen, inklusive X, Gnome, Firefox, VLC, den Linux-Kernel und sich selbst.

Weitere Informationen sowie einen Quelltext-Tarball zum Herunterladen gibt es auf der XBPS-Seite auf Google Code. Zum Ausprobieren ist dort auch eine Linux-Live-CD mit dem Paketmanager im Angebot.

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