W3C erarbeitet Draft für Widgets

Was dürfen Widgets?

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Die beiden Neuzugänge in der Dokumentensammlung des W3C zu Widgets beschäftigen sich mit dem Internetzugriff von Widgets und ihrem Identifier-Schema.

Der neue Spezifikationsentwurf zur „Access Requests Policy“ beschreibt Sicherheitsvorkehrungen innerhalb des Widgets für den Internetzugriffs sowie Möglichkeiten, wie der Programmierer sein Widget mit den lokalen Netzwerkdiensten kooperieren lassen kann. Den Entwurf „URI Scheme“ dient dem Zweck, einheitliche Bezeichnungen (Uniform Resource Identifier, URI) für Komponenten innerhalb eines Widget-Pakets zu definieren. Die Textvorschläge sind erstmals öffentlich und stellen als öffentlicher Working Draft den ersten Schritt auf dem Weg zur W3C-Empfehlung dar.

Ein Widget ist eine User-seitige „Einzweckanwendung, die lokale oder Web-Daten anzeigt und als einzelnes Paket herunterzuladen und auf dem Desktop oder einem mobilen Gerät zu installieren ist. Ein Widget kann eine eigene Anwendung innerhalb oder außerhalb des Web-Browsers oder auch in einem Web-Dokument eingebettet sein“, so definiert es die erste Spezifikationen namens „Landscape“ der Widget-1.0-Reihe. Die Widget-Spezifikationen sind Teil der Arbeitsgruppe Webanwendungen innerhalb des W3C-Konsortiums. Neben Widgets kümmert sich diese Arbeitsgruppe um Programmierschnittstellen zum Beispiel für File Upload oder Web Storage.

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