Umstellung bis April

Ungarische Behörden setzen auf offene Formate

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Die ungarische Regierung hat sich darauf geeinigt, dass bei der Dokumentenverwaltung von April diesen Jahres an offene Dokumentenstandards zum Einsatz kommen.

Dokumente, Tabellen und Präsentationen fallen unter den Beschluss. Die zum Einsatz kommenden Formate sollen von internationalen Standardorganisationen anerkannt sein. Behörden müssen dann in der Lage sein, mit ihnen zugesandten Dokumenten umzugehen. Außerdem sollen alle offiziellen Dokumente, etwa Antragsformulare, in einem offenen Format vorliegen. Zudem sollen in allen öffentlichen Organisationen freie Office-Tools verwendet werden, lautet die Aufforderung der Regierung an diese Stellen. Für die Schulen in Ungarn hat die Regierung zudem entschieden, die Zuschüsse für proprietäre Office-Programme und deren Lizenzen zu streichen.

Die Ministerien sollen bis Ende März die nötigen Umstellungen vorgenommen haben, ausgenommen von dieser Frist sei das Verteidigungsministerium. Die entsprechenden Stellen seien schon vor einigen Monaten über diesen Schritt informiert worden, heißt es seitens der Regierung.

Die Lizenzvereinbarungen mit den Schulen enden am 1. März 2012. Die ungarische Regierung hatte bereits im März 2011 über eine Umstellung auf freie Bürosoftware für Schulen diskutiert, sich damals aber für eine Verlängerung um ein Jahr entschieden. Die Nachricht ist auf den Joinup-Websites der europäischen Kommission nachzulesen. Dort sind auch die ungarischen Originalquellen verlinkt.

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1 Kommentar auf "Umstellung bis April"

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Vielleicht das einzig vernünftige, was die ungarischen Kryptofaschisten zustande bringen. Ich hoffe dennoch, dass diese Regierung bald hinweggefegt wird – je schneller, desto besser.