Ubuntu Edgy Eft auf dem Weg

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Heute endet das Treffen der mehr als 60 Ubuntu-Entwickler in Paris, das diesen Montag startete. Der Schwerpunkt lag darin, die Ziele für die nächste Release 6.10 (Edgy Eft) zu stecken. In einem Artikel auf Newsforge erläutert Community-Council-Mitglied Benjamin „Mako“ Hill die Fortschritte in der Planung.

Da Dapper Drake sich um sechs Wochen verschoben hat, verkürzt sich der Entwicklungszeitraum für Edgy, um den ursprünglichen Release-Zyklus wieder einzuhalten. Die neueste Version wird also wie gewohnt, im Oktober fertig sein, wenn alles glatt läuft. Da Dapper-User mit einem Langzeit-Support verwöhnt werden, konzentrieren sich die Entwickler bei Edgy auf brandneue Features und weisen daher darauf hin, dass diese Version etwas weniger stabil sein könnte als Dapper.

Vor allem Desktop-Anwender und Einsteiger werden wohl von den Neuheiten in Edgy profitieren. Die Entwickler wollen im Ubuntu-Haus ordentlich durchfegen, eventuell Pakete aus dem Repository rauswerfen und das Verhalten unterschiedlicher Applikationen angleichen, etwa bei der Benutzung von Tabs. Wie Mark Shuttleworth bereits angekündigt hat, soll der Edgy-Kernel Xen-Support enthalten. Außerdem überlegt das Team, die Stack-smashing Protection des GCC-Compilers standardmäßig zu aktivieren, um der Ausnutzung von Buffer Overflows vorzubeugen. Wie einige Distributionen es schon getan haben, soll Edgy Eft den Smart getauften Paket-Manager als Option enthalten.

Benutzer, die stets die neuesten Features haben wollen, können sich also schon jetzt auf die neueste Ubuntu-Version freuen.

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