Ubuntu betreibt Bilderrahmen und Mobilgeräte

0

In einem Interview mit der britischen Zeitschrift Guardian kündigte Ubuntu-Chef Mark Shuttleworth bereits in der letzten Woche eine Version des freien Betriebssystems für mobile Geräte an. Eine Arbeitsgruppe mit dem Ziel, Ubuntu auf mobile Geräte zu portieren, wurde bereits im Jahr 2007 eingerichtet. Nun gibt es offensichtlich Resultate. In der ersten Juniwoche will Shuttleworth „Netbook Remix“, so der Name der schlanken Ubuntu-Version, offiziell ankündigen.

Wer nicht so lange warten will, kann sich bereits ein Mini-Ubuntu besorgen, dass in einem digitalen Bilderrahmen läuft. Wicker nennt die Firma Red Post ihr Ubuntu-Derivat, das keine Festplatte braucht und dem ein 1 GByte großer Flash-Speicher genügt, um zu laufen. Die Firma bietet Wicker auch auf Launchpad zum Download an.

Über ein Apache-PHP-Setting lässt Wicker sich zügig einrichten, dazu schließt man einfach eine USB-Tastatur an den Bilderrahmen an. Einen basalen Wireless-Support bringt der auch mit, über ihn lädt der digitale Bilderrahmen drahtlos Bilder von Webseiten. Alternativ holt er das Material für seine Dia-Show aus einem lokalen Ordner. Zukünftig soll Wicker den NetworkManager verwenden, um einfacher ins Internet zu gelangen. Zudem soll sich der Bilderrahmen über einen Timer automatisch ein- und ausschalten lassen. Nicht zuletzt – und das klingt lustig – soll eine Firewall die Ports des Systems sichern, damit sich niemand in den Bilderrahmen hackt.

Hinterlasse einen Kommentar

  E-Mail Benachrichtigung  
Benachrichtige mich zu: