Spielerclubs nutzen freie Software

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Viele Freunde und Freundinnen von Trivialspielen waren sauer, als Microsoft am 19. Juni 2006 die Schließung größerer Teile ihres Onlinespieleportals MSN Games durchführte. Die Firma spekulierte vermutlich darauf, dass die Spieler künftig kostenpflichtige Angebote wie XBox-basierte Dienste in Anspruch nehmen würden. Doch sie hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Die GGZ Gaming Zone ist nämlich als spieleübergreifende Infrastruktur just in diesem Augenblick eingesprungen. Die unter GPL-Lizenz stehende Software und deren Anpassbarkeit auf die Bedürfnisse der Clubs ist dabei nur ein Faktor unter vielen – auch die Freiheit von Werbung und der direkte Kontakt zu den Entwicklern werden von den Spielern als Argumente für einen Wechsel angeführt. Der Spielplan der Spades-Clubs ist mittlerweile schon recht ansehnlich.

Die größtenteils noch unter Windows spielenden Nutzer verwenden dazu vor allem den Java-Client des Projekts. Wesentlich mehr Funktionalität und vor allem mehr Spiele bieten die Linux-Varianten, die in immer mehr Distributionen Verbreitung finden – so sind die Pakete seit kurzem in den Entwicklerzweigen von Debian, Ubuntu und Mandriva verfügbar, und auch auf den OpenSUSE-Servern findet man sie.

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