Softmaker Office 2008 nun auch für Linux

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Wer sein Büro auf einem Linux-Rechner betreibt, steht vor einer umfassenden Auswahl an Büropaketen. Softmaker Office gehört seit längerem dazu, die aktuelle Version 2008 des Büropakets gibt es jetzt auch für Linux.

Die Firma hinter der Software existiert laut Wikipedia bereits seit 1987, das Closed-Source-Produkt ist eine komplette Eigenentwicklung. Die Bürosuite besteht aus den Komponenten Textmaker (einer Textverarbeitung), Planmaker (der Tabellenkalkulation) sowie Softmaker Presentations, einer Präsentationssoftware im Stil von Open Office Impress. Apropos Open Office: Die Beta-Version von Softmaker Presentations importierte noch keine Dateien im Impress-Format und Planmaker kann auch weiterhin keine Dateien von Open Office Calc lesen oder schreiben. Ein Fortschritt: Im Gegensatz zu Softmaker 2006 liest und schreibt Textmaker nun ODT-Dateien.

Zwar kündigt die Webseite von Softmaker Office an, die Software „bearbeitet nahtlos alle Dokumente im Word-, Excel- und PowerPoint-Format“, tatsächlich importiert sie Dateien im umstrittenen OOXML-Format von Microsoft Office 2007 noch nicht. Erst gegen Ende des Jahres soll einen Import-Filter für diese Formate geben, was bei der 6000-seitigen Spezifikation für OOXML aber auch nicht verwundert.

Im Gegensatz zu Open Office läuft die Software aber auch auf sehr schlanken Rechnern, der Ressourcenverbrauch ist geringer. Zudem kommt sie besser mit importierten älteren Dokumenten zurecht, die komplexe Strukturen aufweisen. Auch in den Disziplinen Geschwindigkeit und Stabilität punktet die Software – das legen jedenfalls die zahlreichen Pressestimmen zu Softmaker Office nahe. Wer das Paket kaufen will, zahlt für die Linux-Version 70 Euro, ein Upgrade gibt es bereits für 40 Euro.

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