Shuttleworth-Computerlabs geplündert

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Zwei der Computer-Labore, die so genannten Tuxlabs, die von der Shuttleworth Foundation betrieben werden, wurden während der dortigen Sommerferien ausgeplündert. Wie die Zeitung Cape Times in ihrer Ausgabe vom 20. Juli berichtet, wurden insgesamt 43 Schulen ausgeräumt, darunter auch zwei Grundschulen, die von der Open-Source-Stiftung betrieben werden.

Jedes Tuxlab ist mit einem Server und 20 Workstations ausgestattet. Die PCs wurden gestohlen, die Kabel herausgerissen. Da die Server in einem separaten Raum gesichert waren, blieben diese laut Bericht an Ort und Stelle. Hilton Theunissen, einer der Gründer des Tuxlabs, meint, der Verbleib der Rechner sei klar: „Die Gemeinde unterstützt die Schule und das Bildungsministerium nicht. Sie wissen, wer diese Sachen stiehlt, weil genau die gleichen Dinge zurück an die Gemeinde verkauft werden. Die Leute haben nur zuviel Angst, darüber zu reden.“

Die Shuttleworth-Foundation wurde von dem südafrikanischen Unternehmer Mark Shuttleworth mit dem Ziel ins Leben gerufen, den südafrikanischen Kindern Chancengleichheit durch Bildung zu verschaffen. In den Tuxlabs, ausgestattet mit Open-Source-Software, erlernen Kinder den Umgang mit dem Computer. Mit Hilfe der „Freedom Toaster“, Software-Brennstationen, werden kostenlos Open-Source-CDs gebrannt und verteilt. Ubuntu Linux ist ein weiteres Projekt, dass der Multimillionär ins Leben gerufen hat und finanziell unterstützt.

[1] http://www.iol.co.za/index.php?set_id=1&click_id=15&art_id=vn20060720081625273C414619
[2] http://www.tsf.org.za/

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