Red-Hat-Evangelist kritisiert Googles Open-Source-Strategie

Wildeboer stänkert gegen Google

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Keine Unterstützung für Red Hat, keine RPMs und die entsprechende Software nicht freigegeben: Mit einem Rant auf Google+ nimmt Jan Wildeboer die neuste Release von Googles Chrome Remote Desktop aufs Korn.

Oh nein, Google, das ist kein Linux-Support„, in diesem Ton ermahnt Wildeboer das Unternehmen dafür, dass die neue Version von Chrome Remote Desktop offiziell nur Ubuntu unterstützt. Es fehle außerdem Software im Quellcode, die zum Bau von Paketen für andere Plattformen und Architekturen notwendig sei.

Nicht alle Kommentatoren seines Posts bedauern allerdings den Entschluss von Google, im ersten Anlauf Fedora beziehungsweise Red Hat nicht zu unterstützen. Auf diese Weise sei die Distribution vor einem weiteren Sicherheitsloch geschützt, so der Tenor dieser Fraktion.

Chrome Remote Desktop ist eine kostenlose Fernwartungssoftware. Mit ihr kann man aus Googles Browser Chrome heraus auf entfernte Computer zugreifen und diese bedienen. Die Linux-Version des Chrome Remote Desktop befindet sich derzeit noch in der Betaphase und steht ausschließlich als DEB-Paket für Debian und Ubuntu (ab Version 12.04) bereit.

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