Quad-SLI Supercomputer von ASrock – mit Linux

4x Geforce + 4-Core-i7 + CentOS = CUDA-Traum

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In Halle 21, eigentlich fest in Windows-Hand, finden wir am Stand C40 bei ASrock ein echtes Kleinod.

Im Vorbeigehen sehen wir, das ASrock ihr neues X58-Motherboard bewirbt mit 4x 16x-PCIe 2.0-Slots – in doppelter Slot-Breite. Wissend, dass Intels X58 Chipsatz aber lediglich 36 PCIe-Leitungen zur Verfügung stellt, bohren wir nach und finden heraus, dass bei Vierfachbestückung dann doch nur 8 PCIe-Lanes pro Slot zur Verfügung stehen. Das ist insbesondere im PCI-Express 2.0-Standard allerdings immer noch genügend Bandbreite. Sehr beeindruckt sind wir wir, als unser ASrock-Ansprechpartner uns stolz das Live-Demo-System mit drei Nvidia-Tesla-Rechenmonstern und einer Nvidia-Quadro präsentiert – Tesla nennt Nvidia ihre nur für CUDA und GPGPU gedachten Rechenbeschleuniger, im Endeffekt sind es Geforce-Karten ohne Grafikfunktionalität.

Der für uns wichtige Knackpunkt daran ist, dass das Demo-System mit der 64bit-Version von CentOS läuft, der Community-Version von Red Hats Enterprise Linux. ASrock lässt mit ihrem GPU-Supercomputer vier CUDA-Demos gleichzeitig laufen, unter anderem eine sehr beeindruckende Echtzeit-Rauch-Simulation.

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1 Kommentar auf "Quad-SLI Supercomputer von ASrock – mit Linux"

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LOL, da verkümmert der Core7 zum Bestandteil des I/O-Subsystems.
Ist das Subsystem leistungsfähig genug, darf es sich „Vorrechner“ nennen.
Intel in dienender Position. Das dürfte für die Leute etwas neues sein.