Polizeigewerkschaft fordert Einsatz freier Software

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Wie der Berliner Tagesspiegel berichtet, fordert der Landesverband der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) von der Behörde, Linux statt Windows einzusetzen. Zum einen hänge sich Windows häufig auf, zum anderen könne man das eingesparte Geld als Weihnachtsgeld an die Beamten auszahlen.

Neben den Abstürzen bemängelte der stellvertretende Berliner DPolG-Chef Helmut Sarwas, dass die Aufnahme von Anzeigen mit dem derzeitigen System „Poliks“ zwischen 30 und 90 Minuten dauere.

Er schlug vor, die Millionen an Lizenzkosten einzusparen und eines der zahlreichen freien – von der EU lizensierten – Betriebssysteme einzusetzen. Mit den Einsparungen könne die Polizei das gestrichene Weihnachtsgeld ihrer Beamten ersetzen.

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5 Kommentare auf "Polizeigewerkschaft fordert Einsatz freier Software"

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ok, aber muss es denn bei solch aussagen denn gleich wieder um weihnachtsgeld oder anderes gehen ? hätte sicherlich auch andere „versteckte vorwürfe“ wie personalmangel seien können. und ein paar gründe gegen windows hätte ich da schon 😉

Also ich weiss nicht, was ich von der Polizeigewerkschaft halten soll. Da es Polizisten per Gesetz untersagt ist, ihre Meinung öffentlich zu äußern soll versucht man üer den Umweg Polizeigewerkschaft entsprechende Lobbyarbeit zu betreiben. Ich habe jedoch schon von mehreren Polizisten erfahren, daß die Stimmen der Polizeigewerkschaft oft weit von dem entfernt ist, was die Masse derer, die den Beruf ausübt wirklich denkt und zugleich auch keinen Realitätsbezug zum Berufsalltag hätten. Man kauft es dabei auch den Pressesprechern nicht ab, daß sie diesen gut kennen. Häufig betreibt sie Lobbyarbeit für neue Verbote und Verschärfungen, die nichts weiter bewirken, als daß… Mehr »
Ist zwar etwas „off topic“ aber ich denke nicht ganz uninteressantes Thema. Hi, das Maut System ist ein schlechtes Beispiel. Denn es hätte eine schon recht fortgeschrittene Lösung gegeben. Nur weil man bei der Vergabe nicht das richtige Konsortium gewählt hatte, ist es zur miesehre gekommen, und nicht weil es Staatlich initiiert wurde. Ich denke eher das es auch sehr stark an der Vergaberichtlinie liegt. Hier „müssen“ die billigsten Anbieter genommen werden und es gibt keine Offenlegungspflicht. Das können andere Länder wie z.B. die Schweiz besser. Dort müssen normalerweise alle Angebote offen gelegt werden, so dass die Konkurrenten schon die… Mehr »
Aufgrund von politischer Erfahrung kenne ich noch ganz andere Bereiche, wo eine ähnliche Problematik besteht wie beispielweise bei Ausschreibungen für die Durchführung von Nahverkehrslinien oder soziale Arbeit. Nachdem es mehrmals vorkam, daß die Ausschreibungen für Transportdienstleistungen an Busunternehmen gingen, die sich deshalb preiswert anbieten konnten, da sie Wege fanden, weit untertariflich bezahlen zu können gab es solche Geschichten, wie daß z.B. selbständige Busfahrer aus Osteuropa samt eigenem Bus als Subunternehmer beschäftigt wurden. Daß äußerte sich nicht nur in Protesten sondern auch in mangelhaftem Service. Mittlerweile wird von den Transportunternehmen Tariftreue erwartet wodurch es zur Bedingung wird, daß die Unternehmen nach… Mehr »

Tja, also, was soll man zu der Meldung sagen?
Dafür, dass die Polizeisoftware schwer zu bedienen ist, kann ja nun das Betriebssystem nicht die Bohne.

Das klingt für mich, als sei die Polizeigewerkschaft auf das typische „Linux ist besser als Windows“-Geschwafle hereingefallen.