OwnCloud 7 erlaubt die Synchronisation von Servern

Cloud-Instanzen gleichen sich ab

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Mit der aktuellen Version 7 erhält die Cloud-Software OwnCloud die lang gewünschte Möglichkeit, Server-Instanzen auf einfache Weise miteinander abzugleichen.

Gelang bislang der Austausch von Daten zwischen OwnCloud-Servern nur über den Umweg von Webdav-Informationen oder durch das Anlegen zusätzlicher Benutzerkonten für weitere Server, so reicht es in der aktuellen Version, dass ein Nutzer eine Ressource freigibt. Nach dem Versenden eines Freigabe-Links hat der Empfänger die Möglichkeit, den OwnCloud-Server des Senders zu besuchen oder über eine entsprechende Schaltfläche den Ordner direkt in seine eigene Instanz einzubinden und in den lokalen Sync mitaufzunehmen. Jos Poortvliet, der Community-Manager von OwnCloud, hatte darauf schon in einer Vorschau hingewiesen.

Beim gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten (Collaborative Editing) versteht sich die Cloud-Software nun neben Dokumenten, die auf dem freien ODF basieren, erlaubt die Software nun auch den Einsatz von Microsoft-Word-Dokumenten. Allerdings nimmt sie dabei einen Umweg: Sie konvertiert die Dateien erst nach ODF, und nach dem Bearbeiten wieder zurück. Bei komplexen Dokumenten ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen.

Ein erweiterte Oberfläche für den Administrator erlaubt es diesem, den Zugriff der Anwender auf Speicher besser zu kontrollieren. Ein spezielle Oberfläche für mobile Geräte erleichtert den Umgang mit dem Webinterface. Die Ansicht der Dateien erlaubt es nun, die Liste im Browser nach verschiedenen Kriterien zu sortieren. Mittels „Lazy Loading“ reagiert die Anzeige laut Entwickler schneller, da sie Objekte nur dann lädt, wenn sie in den Viewport scrollen. Weitere Neuerungen finden sich auf der Seite zur Veröffentlichung der Version 7.

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