OpenSuse: Diskussion um Pulseaudio

Audio-Streit

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Der Nachfolger des Enlightenment-Sounddaemons Pulseaudio sorgt unter OpenSuse-Nutzern für wenig Freude.

Probleme mit dem Soundssystem gehören für einige OpenSuse-11.1-Nutzer zum Alltag. Schuld daran ist in vielen Fällen der neue Gnome-Sounddaemon Pulseaudio. Auf der OpenSuse-Factory-Liste haben nun einige Mitglieder vorgeschlagen, das neue System auszuschalten, was zu einer heftigen Diskussion führte, in die sich nach kurzer Zeit auch der Kernel-Hacker Greg Kroah-Hartman einschaltete und die Kritiker aufforderte, Bugzilla-Einträge vorzuzeigen bzw. zu verfassen.

Vor allem unter KDE-Nutzern ist Pulseaudio relativ unbeliebt, da es teilweise mit dem KDE-Soundsystem Phonon konkurriert und keinerlei zusätzliche Features bringt. Auch Plasma-Entwickler Aaron Seigo zeigte sich in seinem Blog verärgert darüber, wie Pulseaudio ein gut funktionierendes Phonon-Setup zunichte machen kann. Probleme treten aber auch unter Gnome auf. Immerhin lässt sich der Gnome-Sounddienst unter KDE relativ einfach ausschalten, Gnome-Nutzer müssen mit den kleinen Fehlern von Pulseaudio unter OpenSuse leben oder das Audio-Framework komplett deinstallieren.

Alberto Passalacqua hat im OpenSuse-Wiki jetzt eine Seite eingerichtet, die sich mit den Pulseaudio-Problemen befasst und zeigt, wie man das Soundsystem ausschaltet.

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