OpenGL-Anwendungen im Browser

3D-Internet

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Das Industriekonsortium Khronos hat einen Vorschlag der Mozilla-Foundation aufgegriffen und will einen gebührenfreien Standard für hardwarebeschleunigte 3D-Grafik im Web schaffen.

Eine Arbeitsgruppe mit dem Titel „Accelerated 3D on Web“ ist für diesen Zweck bereits eingerichtet worden. Mozilla hat sich angeboten, dort den Vorsitz zu übernehmen. Ziel ist es, in zwölf Monaten erste Ergebnisse vorlegen zu können.

Interessierte Firmen sind zur Mitarbeit eingeladen, vorab prüft die Arbeitsgruppe diverse Ansätze für ein API, dass Webcontent für die Hardware-Beschleunigung tauglich macht. OpenGL und OpenGL ES 2.0 in Verbindung mit Javascript zählen zu den aussichtsreichen Kandidaten.

Für OpenGL und seine Verzweigungen spreche die Verfügbarkeit auf nahezu allen Rechnern. Javascript dagegen werde – wie Khronos schreibt – immer leistungsfähiger. Mozilla habe vorgeschlagen, die OpenGL ES 2.0 API in Verbindung mit einem Javascript-Container beziehungsweise der standardisierten Version ECMAScript zu nutzen, sprich einem Webbrowser. Khronos-Mitglied Google will zum Projekt seine Erfahrung mit Grafik und Webentwicklung einbringen.

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