Open-PC(s) im Handel

Verkaufsstart

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Das Projekt Open-PC hat den Verkauf von drei Rechnermodellen gestartet. Die Computer nach Community-Spezifikation werden über drei Kooperationspartner vertrieben.

Das hat Frank Karlitschek, KDE-Entwickler und Gründer des Projekts, in seinem Blog bekanntgegeben. Die Rechner mit offenem Design gibt es in drei Formfaktoren. Das Modell Open-PC 1 hat Booksize-Format, verwendet einen Atom D510 Dual-Core-Prozessor mit 1,6 GHz sowie 4 GByte RAM und kostet in Deutschland rund 390 Euro. Mit dem selben Prozessor, jedoch 2 GByte RAM ist der Open-PC Micro ausgestattet, der in einem Mini-ITX-Gehäuse steckt (rund 350 Euro). Mit rund 250 Dollar ausgezeichnet und offenbar für den US-Markt bestimmt ist der Mini-Computer Open-PC SX mit 1 GByte RAM und ebenfalls Atom-Prozessor.

Frank Karlitschek präsentiert einen Computer aus dem von ihm gegründeten Open-PC-Projekt.
Frank Karlitschek präsentiert einen Computer aus dem von ihm gegründeten Open-PC-Projekt.

Die Rechner sind ausschließlich mit Komponenten bestückt, zu denen offene Dokumentationen und freie Treiber vorliegen. Das vorinstallierte Linux-Betriebssystem basiert auf Opensuse 11.3 und verwendet den KDE-Desktop.

Als Kooperationspartner, die die Rechner verkaufen, fungieren die Firmen Arlt und Greenix in Deutschland sowie Think Penguin in USA. Für jeden verkauften PC geht eine Spende von 10 Euro an das KDE-Projekt. Weitere Informationen gibt es auf der Open-PC-Website.

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