Nextcloud-Entwickler stellen neue Videokonferenz-Plattform vor

Nextcloud Talk angekündigt

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Mit der vorgestellten Open-Source-Software Nextcloud Talk können Anwender per Videotelefonie miteinander kommunizieren und parallel Text-Chats führen. Die Kommunikation erfolgt dabei verschlüsselt.

Nextcloud Talk integriert sich in die Filesharing-Software Nextcloud. Dort können Anwender dann unter dem entsprechenden Menüpunkt per Mausklick eine neue Videoverbindung aufbauen. Die eigentlichen Videodaten wandern per WebRTC-Standard und mit dem H.265-Codec komprimiert durch das Netz. Für Android und iOS gibt es entsprechende Apps, so dass sich Videokonferenzen auch unterwegs führen lassen.

Über Nextcloud Talk können Anwender zudem Kalendereinladungen und Erinnerungen erhalten. Dank des Screen-Sharing-Features dürfen sich die Teilnehmer gegenseitig Inhalte präsentieren. Moderatoren können Teilnehmer einladen, stummschalten und wieder von der Konferenz ausschließen. Die Kommunikation ist sowohl Peer-to-Peer als auch Ende-zu-Ende verschlüsselt. Nextcloud Talk setzt Nextcloud 13 voraus, das sich allerdings derzeit noch im Beta-Test befindet.

In Zusammenarbeit mit der Struktur AG bieten die Nextcloud-Entwickler Unternehmen einen kostenpflichtigen Zugang zum „Spreed High Performance Back-end“ an. Über dieses lassen sich bandbreitenschonend und zuverlässig Videokonferenzen führen. Ein SIP-Gate erlaubt zudem den Beitritt zu einer Konferenz via Telefon. Die Preise beginnen bei 5000 Euro pro Jahr plus einer Gebühr pro Teilnehmer. Bei bis zu 50 Benutzern kommen beispielsweise noch einmal 50 Euro pro Jahr und pro User oben drauf.

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