Neue Kernelverwaltung in Opensuse

Mehr Flexibilität

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Die kommende Opensuse-Version 12.1 wird installierte und neu eingespielte Linux-Kernel flexibler verwalten.

Das hat der Suse-Mitarbeiter Michal Marek in einem Blogeintrag angekündigt. Das Feature ist für Entwickler und fortgeschrittene Anwender gedacht, die auch Kernelpakete aus dem Factory-Zweig ausprobieren. Bisher hatte der Anwender nur die Wahl, alte Kernelversionen beizubehalten, wenn eine neue installiert wurde. Das hat aber die unangenehme Nebenwirkung, dass die Boot-Partition langfristig vollläuft.

Ab Opensuse 12.1 wird es möglich sein, in der Datei „/etc/zypp/zypp.conf“ feinere Einstellungen zu treffen. Dort lassen sich die aufzubewahrenden Kernel spezifizieren, sei es als Versionsnummer oder mit Schlüsselwörtern wie „latest“ (der jüngste), „running“ (der derzeit laufende) oder“ latest-N“ („der Kernel mit der N-t höchsten Versionsnummer“). Diese Angaben lassen sich zudem kombinieren.

Die neuen Konfigurationsmöglichkeiten sind bereits in Opensuses Factory-Zweig verfügbar. Beispielkonfigurationen sind in Mareks Blogeintrag zu finden.

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3 Kommentare auf "Neue Kernelverwaltung in Opensuse"

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*lol* das ist aber jetzt ein Scherz oder?

Fedora macht das seit ich denken kann sauber und lässt die letzten beiden installiert, RHEL detto, also nix mit vollaufendem /boot

Überhaupt haben die bei SuSE seltsame Vostellungen eines sauberen Systems von wegen bei Updates einzelne Pakete runterladen, diff andwenden und drauf knallen anstatt wie auf Redhat-System gefälligst erstmal ALLES was zur Transaktion gehört runterzuladen und dann noch mal einen Check ob ja keine Files zwischen Paketen kollidieren BEVOR das System anfängt blind zu aktualisieren

Hmmm – es sollte mitlerweile bekannt sein, das OpenSuse schon längst erst einen _vollständigen_ Download aller erforderlichen Dateien durchführt, _bevor_ die eigendlichen Installation durchgeführt wird.

Grüsse

TurmGeist

Definiere „längst“ Meine OpenSuSE Test-VM macht das nicht bei Updates per Zypper, ich hab jetzt keine Lust die extra hochzuziehen aber soo alt ist die nicht, Fedora-Systeme machen das schon immer Selbst hinzugefügte Kernel-Parameter 100% SAUBER bei Updates für den Eintrag des neuesten zu übernehmen können scheinbar auch nur Redhat-Systeme (bzw auch seblst hinzugefügte um zB den grafischen Boot auszuschalten gefälligst auch in Zukunft weglassen) Alles in allem ist SuSE Crap und war es schon zu Zeiten von 6.x wo es viele Leute wieder von Linux vertrieben hat mit dem beschissenen über Config-Files drüber fahren wenn man sich erdreistet an… Mehr »