Neue Kali-Linux-Version aktualisiert Kernel und erleichtert Metasploit-Zugriff

Kali Linux 2018.2 veröffentlicht

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Die Distribution Kali Linux richtet sich vornehmlich an Sicherheitsexperten und Penetration Tester. Jetzt hat haben die Entwickler die Startmedien und somit auch das Live-System aktualisiert. Das nutzt einen neuen Kernel und vereinfacht den Zugriff auf Metasploit-Skripts.

Zum Einsatz kommt der Kernel 4.15, der Patches für die Spectre- und Meltdown-Sicherheitslücken in x86-Prozessoren enthält. Darüber hinaus unterstützt er besser Grafikkarten von AMD und kann die Secure Encrypted Vitualization nutzen. Mit letztgenannter Funktion von AMD-Prozessoren lässt sich der Speicher von virtuellen Maschinen verschlüsseln, so dass noch nicht einmal der Hypervisor die Inhalte lesen kann.

Des Weiteren erleichtert Kali Linux 2018.2 den Zugriff auf zahlreiche Metasploit-Skripte. Diese sammelt das Unterverzeichnis „/usr/share/metasploit-framework/tools/exploit/“, was den einfachen Zugriff erschwert. Die Entwickler haben deshalb Links auf die Skripte gesetzt, wobei die Links in den PATH eingebunden sind. Den Skriptnamen ist dabei jeweils ein „msf-“ vorangestellt. Das Skript „md5_lookup“ lässt sich folglich mit direkt via „msf-md5_lookup“ aufrufen.

Abschließend haben die Entwickler noch zahlreiche Pakete aktualisiert, darunter Bloodhound, Reaver, PixieWPS, Burp Suite und Hashcat. Eine vollständige Liste findet sich im Change Log.

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