Neue Clonezilla-Version aktualisiert Unterbau und bietet neue Funktionen

Clonezilla live stable 2.5.5-38 veröffentlicht

0

Das Live-System Clonezilla hat sich auf die Sicherung und das Klonen von Partitionen spezialisiert. Die jetzt freigegebene neue Version 2.5.5-38 aktualisiert die enthaltene Software und bietet darüber hinaus ein paar kleinere neue Funktionen.

Clonezilla live stable basiert jetzt auf Debian Sid, wobei die Entwickler die Pakete am 30.03.2018 aus den Repositories geholt haben. Der Linux-Kernel meldet sich in Version 4.15.11-1.

Des Weiteren kommt ab sofort Partclone 0.3.11 zum Einsatz. Dieses sichert Partitionen in einem neuen Image-Format. Dieses unterscheidet sich vom Image-Format, das noch Partclone 0.2.x genutzt hat. Der Expertenmodus erlaubt jetzt auch die Komprimierung mit den Verfahren lz4/lz4mt (-z8/-z8p) und zstd/pzstd (-z9/-z9p).

Clonezilla live stable 2.5.5-38 bietet zudem einen neuen Deployment-Mechanismus via Bittrorrent. Um ihn nutzen zu können, muss Clonezilla allerdings das ursprüngliche Image in ein spezielle Format konvertieren. Das Verzeichnis mit den Images beansprucht dadurch mehr Speicherplatz.

Die Entwickler haben zudem eine Channel-Bonding-Option bei der Netzwerkkonfiguration hinzugefügt. „prep-ocsroot“ kann jetzt Block Devices als Image Repository nutzen, wie etwa „/dev/sdc“. „ocs-chnthn“ versteht zudem Device-Namen wie „/dev/nvme0n1p1“.

Das Tool „ocs-sr“ versteht jetzt die Kommandozeilenoptionen „-pe“ und „-pfe“, über die sich das Passwort zuführen lässt. Die Tastaturbelegung konfiguriert jetzt „keyboard-configuration“ anstelle von „console-data“. Die Übersetzungen der Bildschirmtexte haben die Entwickler zudem aktualisiert – darunter fällt auch das deutsche Sprachpaket.

Neu ist der Boot-Parameter „ocs_netlink_timeout“, über den man den Network Link Detection Timeout an „ocs-live-netcfg“ durchreichen kann. Clonezilla unterstützt zudem UUIDs und Labels in der Angabe des Speicherorts für das Image-Repository. So können Anwender den Speicherort beispielsweise angeben als:

ocs_repository="dev:///UUID=84b012cc-5a4c-41e2-bf20-620d028072cb"

Die Datei efiboot.img haben die Entwickler zudem vom Verzeichnis „/EFI/image/“ nach „/boot/grub/“ verschoben.

Sämtliche weiteren Neuerungen listen die offiziellen Release Notes auf.

Hinterlasse einen Kommentar

  E-Mail Benachrichtigung  
Benachrichtige mich zu: